Was könnte man mit 1,14 Billionen Euro - in Zahlen 1140000000000 - alles machen?:

Rund 14.074 Euro an jeden Bundesbürger verteilen (rund 81 Millionen Bundesbürger).

3,8 Millionen Häuser im Wert von 300.000 Euro kaufen.

4560-mal den Fußballstar Lionel Messi vom FC Barcelona kaufen (Festgeschriebene Ablösesumme laut Medienberichten: 250 Millionen Euro).

12,7 Millionen Mal den Sportwagen Porsche 911 Carrera kaufen (Listenpreis rund 90.000 Euro).

211-mal die Baukosten für den neuen Berliner Hauptstadtflughafen bezahlen (Kostenrahmen bisher: 5,4 Milliarden Euro).

Nach der historischen Entscheidung der EZB fiel der Wert des Euro um etwa zwei Cent auf bis zu 1,1404 Dollar. Das ist der tiefste Stand seit November 2003.

Der Aktienleitindex Dax stieg am Donnerstag erstmals über 10400 Punkte. (dpa)

Frankfurt/Main (dpa) l Die Europäische Zentralbank (EZB) will im Kampf gegen eine erneute Krise im Euroraum Hunderte Milliarden Euro in die Wirtschaft pumpen. Dazu beschloss sie am Donnerstag, monatlich Anleihen von Staaten und Unternehmen im Gesamtwert von 60 Milliarden Euro zu erwerben. Das Kaufprogramm soll bis September 2016 laufen, wie Notenbank-Präsident Mario Draghi nach dem Beschluss des EZB-Rates am Donnerstag in Frankfurt sagte.

Für eine solche Anti-Krisen-Maßnahme - im Fachjargon quantitative Lockerung oder "QE" genannt - druckt die Notenbank frisches Zentralbankgeld und kauft damit von Banken oder anderen Finanzinstituten Wertpapiere. Seit Monaten hatten Draghi und weitere führende Notenbanker die Märkte auf einen solchen Schritt vorbereitet.

Das frische Geld kommt im Idealfall über die Banken, denen die Zentralbank Anleihen abkauft, in Form von Krediten bei Unternehmen und Verbrauchern an. So könnte es Konsum und Investitionen anschieben und so die maue Konjunktur in Schwung bringen. Meinung

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