Geldschwemme: Die wichtigste Triebfeder des Börsenbooms ist die Geldflut der Notenbanken. Seit 9. März kauft die Europäische Zentralbank (EZB) monatlich Vermögenswerte in Höhe von 60 Milliarden Euro. Ein Großteil des vielen Geldes fließt in Aktien.

Anlagenotstand:Weil die EZB gleichzeitig den Leitzins auf das Rekordtief von 0,05 Prozent gesenkt hat, herrscht Anlagenotstand: Sparbuch, Tagesgeld, Festgeld und Anleihen bringen kaum Renditen. Das treibt Anleger in riskantere Investitionen wie Aktien, aber auch in Immobilien.

Euroschwäche: Der Euro ist durch die Geldpolitik auf Talfahrt. Die Exportwirtschaft profitiert, weil deutsche Waren im Ausland günstiger werden. Aktien internationaler Unternehmen profitieren.

Unternehmensgewinne: Deutschlands Börsenschwergewichte haben schon 2014 glänzend verdient - trotz internationaler Krisen. Nach einer Auswertung der Unternehmensberatung EY stieg der operative Gewinn der ersten 15 Dax-Konzerne, die Zahlen für 2014 vorlegten, um fast ein Viertel. (dpa)