Magdeburg l Die Hypovereinsbank (HVB) will innerhalb der Landeshauptstadt umziehen. "Die derzeitige Niederlassung ist zu groß, wir brauchen nicht mehr so viel Platz", erklärte Direktorin Christina Herbst auf Volksstimme-Anfrage. Derzeit laufe die Objektsuche.

Bereits seit Mitte vergangenen Jahres ist die HVB schon dabei, das Privatkundengeschäft umzubauen. Bundesweit sollen 240 der 580 Filialen geschlossen werden, in Sachsen-Anhalt hat die Bank die Standorte Stendal, Köthen, Halle-Neustadt und Wittenberg dichtgemacht. In Magdeburg und an acht weiteren Standorten in Sachsen-Anhalt will die HVB weiter Präsenz zeigen. Sie will zudem das Online-Geschäft ausbauen. "Jeder zweite Kunde erledigt seine Transaktionen heute online, diesem Trend passen wir uns an", so Herbst.

Mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr 2014 ist die HVB zufrieden. Durch die niedrigen Zinsen stieg unter anderem die Nachfrage nach Immobilienfinanzierungen.