Schönebeck (jh) l An das Hochgeschwindigkeitsnetz der Telekom sind jetzt 16 Unternehmen des Schönebecker Gewerbegebietes Stremsgraben angeschlossen. Lange hatten die Gewerbetreibenden auf die schnelle Internetverbindung warten müssen. Bereits 2013 hatte es erste Gespräche mit dem Anbieter gegeben. Lieferschwierigkeiten und technische Probleme verzögerten den Breitbandausbau bis heute.

Dabei hatten sich die Unternehmer ins Zeug gelegt: Nachdem die Stadt mitgeteilt hatte, dass der Haushalt kein Geld für die schnelle Datenleitung hergibt und auch keine Förderung in Aussicht stand, sammelten die Firmeninhaber kurzerhand selbst die nötigen 20000 Euro.

Die Schönebecker Wirtschaftsförderung trat lediglich als Koordinator auf. "So, wie wir es in Schönebeck durchgezogen haben, das ist bundesweit einmalig", beurteilte Joachim Fricke, Leiter für Planung, Projektierung und Baubegleitung bei der Telekom, die Eigeninitiative der Gewerbetreibenden. Sie können nun mit einer Downloadgeschwindigkeit von bis zu 50 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) und einer Uploadrate bis 10 Mbit/s arbeiten.