Magdeburg (dapd). Die beiden 2009 gestarteten Arbeitsmarktprogramme des Landes zur besseren Integration von Menschen mit Behinderung zeigen aus Sicht des Sozialministeriums erste Erfolge. Mehr als 120 Frauen und Männer hätten auf den ersten Arbeitsmarkt vermittelt werden können, sagte Sozialstaatssekretärin Beate Bröcker in Magdeburg. Sie sprach von ermutigenden Ergebnissen. "Ziel ist es, mehr Arbeitsplätze außerhalb von Werkstätten für Menschen mit Behinderung zu schaffen."

Für die beiden Programme stünden zusammen elf Millionen Euro zur Verfügung. Im ersten sollen junge Menschen bis 25 Jahre und Beschäftigte aus Werkstätten für Menschen mit Behinderung auf den ersten Arbeitsmarkt vermittelt werden. Dafür hat das Land drei Millionen Euro reserviert. In 59 Fällen gelang laut Ministerium bislang eine Vermittlung über die Arbeitsagenturen.

Im zweiten Programmteil setzt das Land auf die Kommunen als Träger der Grundsicherung. Etwa acht Millionen Euro stehen bereit, wenn junge, schwerbehinderte Menschen bis zum 30. Lebensjahr, Beschäftigte aus Werkstätten für behinderte Menschen oder schwerbehinderte Langzeitarbeitslose ab 55. und alleinerziehende langzeitarbeitslose Behinderte Arbeit finden. Bislang gelang das in 62 Fällen.