Berlin (dpa). Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hält die deutsche Wirtschaft auch angesichts von Störfeuern für krisenfest. Selbst wenn steigende Energie- und Rohstoffpreise den Unternehmen wehtäten, "kommt die Konjunktur nicht zum Stehen", sagte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben der "Rheinpfalz am Sonntag". Die Wirtschaft sei kräftig genug, nach der Krise in einigen Euro-Staaten nun auch die Auswirkungen der Turbulenzen in Nordafrika und der Katastrophe in Japan kompensieren zu können.

Der Wachstumsbeitrag des Außenhandels, der bereits über dem Niveau vor der Finanz- und Wirtschaftskrise liege, verschiebe sich zugunsten der Nachfrage aus dem Inland. Auch die kräftig steigenden Importe seien Zeichen einer starken Binnenkonjunktur, sagte Wansleben der Zeitung. Nach seiner Einschätzung dürfte die Zahl der Arbeitslosen spätestens im Mai unter die Drei-Millionen-Marke fallen.