Vor 20 Jahren gründeten sich die wohnungswirtschaftlichen Verbände Sachsen-Anhalts vdw und vdwg als Fach- und Interessenvertretungen der kommunalen Wohnungsgesellschaften, Genossenschaften und kommunaleigenen Wohnungsverwaltungen.

Sie hatten mit ungeklärten Eigentumsverhältnissen und Altschuldenfragen, Restitutionsansprüchen, Sanierungsstau und unwirtschaftlicher Arbeitsweise zu kämpfen.

Seitdem haben sie rund 15 Milliarden Euro in den Rückbau von 60 000 Wohnungen und die Sanierung von 360 000 Wohnungen investiert.

Rund 50 000 Wohnungen wurden im Rahmen des Altschuldenhilfe-Gesetzes privatisiert, insbesondere kommunale Wohnungsunternehmen übertrugen Gebäude mit insgesamt rund 70 000 Wohnungen zurück an private Eigentümer.

Im Jahr 2010 verwalten die 205 kommunalen Wohnungsgesellschaften und Wohnungsgenossenschaften landesweit 380 000 Wohnungen, in denen 700 000 Bürger leben. Das sind rund 60 Prozent des gesamten Mietwohnbestandes in Sachsen-Anhalt.