Berlin (ddp). Opel-Chef Nick Reilly verbreitet für die Verhandlungen um die Zukunft des Autoherstellers Optimismus. Sowohl bei den Gesprächen über die Sanierungsbeiträge der Arbeitnehmer als auch bei dem Antrag auf Staatshilfe aus Deutschland gebe es Fortschritte, sagte er gestern auf der Jahrestagung der Amerikanischen Handelskammer in Deutschland (AmCham). In den Verhandlungen mit den deutschen Opel-Mitarbeitern über deren Restrukturierungsbeiträge sei in Kürze mit einer Einigung zu rechnen. Auch die Geschäftsaussichten hätten sich aufgehellt.

Opel verlangt, dass die Arbeitnehmer 265 Millionen Euro jährlich zur Sanierung des defizitären Unternehmens beisteuern sollen. Bislang gibt es aber noch offene Punkte.