Chicago (dpa). Die amerikanischen Fluggesellschaften United und Continental fusionieren zur größten Airline der Welt. United-Chef Glenn Tilton sprach gerstern von einem "Zusammenschluss von Gleichen". Zusammen befördern die zwei Gesellschaften im Jahr mehr als 144 Millionen Passagiere zu 370 Zielen in 59 Ländern. Sie stoßen den US-Konkurrenten Delta Air Lines als Marktführer vom Thron.

In der Branche herrschen Sparzwänge und ein starker Konsolidierungsdruck. In der Wirtschaftskrise waren die Fluggäste ausgeblieben, nun lasten die steigenden Treibstoffpreise auf den Unternehmen. Die meisten Airlines schreiben Verluste. "Zusammen werden wir die finanzielle Stärke haben, um auch kritische Investitionen zu tätigen", sagte Continental-Chef Jeff Smisek. Er will neue Flugzeuge anschaffen und alte modernisieren.

United und Continental werden unter dem Dach der United Continental Holdings zusammenrücken. Auf den Flugzeugen prangen künftig beide Namen. Sitz wird Chicago sein.