Mainz (ddp). Bei der laufenden Mobilfunkfrequenz-Auktion nähern sich die Gebote allmählich der Marke von drei Milliarden Euro. Am Montagabend erreichte die Summe aller Höchstgebote 2,87 Milliarden Euro, wie die Bundesnetzagentur nach der 122. Versteigerungsrunde mitteilte. Am Freitag war man mit 2,58 Milliarden Euro aus dem Tag gegangen, wie die Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires weiter mitteilte. Die Versteigerung hatte am 12. April in Mainz begonnen.

Unter den Hammer kommt dabei das Sendespektrum der Frequenzbereiche 800 Megahertz (MHz), 1,8 Gigahertz (GHz), 2,0 GHz sowie 2,6 GHz. Zur Auktion zugelassen sind die vier Mobilfunkanbieter T-Mobile, Vodafone, E-Plus und O2. Besonders attraktiv ist das 800-MHz-Frequenzband, das im Zuge der Abschaltung des analogen Rundfunks frei geworden ist und die vergleichsweise höchste Reichweite hat.