München (dpa). Im dritten Strafprozess um den Siemens-Schmiergeldskandal haben die angeklagten Ex-Manager Untreue-Vorwürfe eingeräumt. Es sei richtig, dass in seiner Amtszeit Schmiergeld-Zahlungen toleriert worden seien, sagte der 55-jährige frühere Bereichsvorstand gestern vor dem Landgericht München. Auch sein früherer Kollege gab Untreue zu. Im Falle von Geständnissen wurden Bewährungsstrafen mit Geldauflagen vorgeschlagen.