Magdeburg (gs). Der Verband Deutscher Ingenieure (VDI) hat gestern Abend in Magdeburg VDI-Förderpreise an vier junge Ingenieure vergeben. Einen Sonderpreis erhielt Thomas Pessel (Hochschule Magdeburg-Stendal) für seine Arbeit zur Optimierung eines komplexen Bearbeitungsprozesses für Kugelkäfige.

Stefan Scharf (Otto-von Guericke-Universität) untersuchte in seiner Diplomarbeit den Einfluss von Gießverfahren auf Festigkeitswerte der Aluminiumlegierung, was die Leichtbauweise im Motorenbau voranbringe, heißt es in der Begründung für den Förderpreis. Daniel Kürschner (Otto-von Guericke-Universität Magdeburg) bekam den Preis für seine Dissertation, die wesentliche Grundlagen für den rechnergestützen systematischen Entwurf kontaktlos-induktiver Energieübertragungssysteme schuf. Der erste Preis ging an Johannes Tümler (Otto-von Guericke-Universität). In seiner Dissertation untersuchte er den Langzeiteinsatz mobiler Systeme erweiterter Realität (Augmented Reality Systeme) in industriellen Anwendungen, was die Praxismöglichkeiten der Ingenieurinformatik wesentlich erweitert.