München (dpa/ddp). Der Münchner Autobauer BMW unterbricht infolge der europaweiten Flugverbote wegen der Vulkanaschewolke seine Produktion. Bereits gestern seien die Bänder zur Spätschicht im Werk in Dingolfing angehalten worden, sagte ein Konzernsprecher. Danach folgen die Werke in Regensburg und München heute und morgen.

Insgesamt müsse die Fertigstellung von 7000 Fahrzeugen verschoben werden, sagte der Sprecher. Grund für die Unterbrechung seien Lieferengpässe vor allem bei Elektronikbauteilen, die per Luftfracht geliefert würden. Der Konzern habe bereits Gespräche mit dem Betriebsrat begonnen, um die ausgefallene Produktion möglichst rasch aufzuholen. BMW erwartet keine Verluste, sondern nur eine "Verschiebung" bei der Fertigstellung der Fahrzeuge. "Wir versuchen aber, die Auslieferungen nicht zu verzögern", sagte der Sprecher.