Harzgerode (dpa). Deutschlands größter Aluminiumteile- Produzent Trimet will seine ostdeutschen Standorte in Harzgerode und Sömmerda (Thüringen) ausbauen. Bis Ende 2011 will das Unternehmen 25 Millionen Euro investieren, teilte die Geschäftsleitung gestern in Harzgerode mit. Das Geld soll unter anderem für neue Druckgussmaschinen ausgegeben werden. In den ostdeutschen Trimet-Werken sind 680 Mitarbeiter und 70 Auszubildende beschäftigt. Bundesweit arbeiten für das Familienunternehmen an sechs Standorten 1600 Menschen. Sitz der Trimet Aluminium AG ist Essen. Sie stellt Gussteile für die Auto- und Elektroindustrie sowie den Maschinenbau her.

"Wir sind an beiden Standorten trotz der Wirtschaftskrise gut aufgestellt und setzen weiter auf Wachstum", sagte Trimet-Vorstandsmitglied Thomas Reuther. In Harzgerode, wo 568 Mitarbeiter beschäftigt sind, werden noch in diesem Jahr zwei leistungsfähige Druckgussmaschinen aufgebaut. Zwei weitere sollen 2011 und 2012 folgen. In Sömmerda wird ebenfalls aktuell eine moderne Druckgussmaschine installiert. Zusätzlich wird Trimet in einen Schmelzofen und ein Bearbeitungszentrum investieren.

2001 hatte Trimet die Werke in Harzgerode und Sömmerda gekauft. Die Kunden, zu denen Volkswagen, Audi und BMW zählen, kommen fast ausschließlich aus der Automobilindustrie. Die zwei Standorte wurden zum Automotive-Bereich der Trimet AG zusammengefasst. Die Produktion konzentriere sich auf Gussteile wie Motorblöcke, Getriebegehäuse und Sicherheitsfahrwerkteile. Nach Unternehmensangaben flossen seit 2001 rund 125 Millionen Euro in den Ausbau der Werke in Harzgerode und Sömmerda.