• 24. Oktober 2014



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Preis 25 Millionen Euro / Einziges Logistikzentrum der Eidgenossen in Halle könnte von der Übernahme profitieren


Schweizer Internetapotheke Zur Rose kauft DocMorris

26.10.2012 02:11 Uhr |




Das DocMorris-Logo.

Das DocMorris-Logo. | Foto: dapd Das DocMorris-Logo. | Foto: dapd

Stuttgart (os/dapd) l Die Versandhandelsapotheke DocMorris hat einen neuen Besitzer. Gestern verkündete der Stuttgarter Pharmagroßhändler Celesios die Trennung von seiner niederländischen Tochter inklusive des Markennamens. Die schweizerische Zur Rose AG griff für einen Kaufpreis von 25 Millionen Euro zu. Die zuständigen Behörden müssen dem Geschäft noch zustimmen.

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Die Übernahme ist auch aus Sicht von Sachsen-Anhalt von Bedeutung. Zur Rose AG unterhält seine einzige deutsche Niederlassung in Halle. Dort betreibt das Unternehmen ein Arzneimittel-Logistikzentrum mit einer Fläche von über 3000 Quadratmetern und etwa 8000 Lagerplätzen. Von Halle aus werden täglich über 10000 Pakete versandt. Knapp 100 Hallenser arbeiten in der Niederlassung.

Ob die Übernahme Auswirkungen auf das Geschäft in der Saalestadt hat, wollte eine Unternehmenssprecherin in der Schweiz gestern nicht kommentieren. Zur Rose steigt nach eigenen Angaben durch die Übernahme zum mit Abstand größten Anbieter im Medikamentenversand in Deutschland auf. "Durch den Beitritt von DocMorris wird der Umsatz im wichtigsten EU-Markt auf rund 400 Millionen Euro steigen", so Zur Rose gestern in einer Mitteilung. Der Zusammenschluss eröffne erhebliches Synergiepotenzial.

Mit dem Verkauf von DocMorris geht eine schwierige Beziehung zu Ende. Durch die Übernahme des Händlers im Jahr 2007 durch Celesios gab es einen Zielkonflikt mit dessen eigentlicher Stammkundschaft - den Apothekern. Für die ist DocMorris, das von den Niederlanden aus mit deutlichen Rezeptboni punktete, ein gefährlicher Konkurrent. Der Celesios-Vorstandsvorsitzende Markus Pinger, der Mitte 2011 sein Amt antrat, wollte sich deswegen von der Tochter trennen.



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Copyright © Volksstimme 2014
Dokument erstellt am 2012-10-26 02:11:40
Letzte Änderung am 2012-10-26 02:11:40

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Erstaunlich, wie blauäugig manche an diese Sache herangehen. Das Privatkundengeschäft interessiert die Taxiunternehmen herzlich wenig. Lukrativ sind Krankenfahrten, welche von Patienten bzw. deren Krankenkassen beglichen werden. Und somit zahlen alle. Natürlich wird mit denen auch neu verhandelt und "angepasst". Denn wer die Möglichkeit hat, verzichtet schon jetzt auf diese "Dienstleistung".

von der_nutzer am 24.10.2014, 08:06 Uhr

Mit Herrn Möllring haben wir uns ein dickes Kuckuckskind ins Nest legen lassen.Im Verbund mit unserem"Landespappi"ein Duo,dass sehr Lobbyorientiert agiert-aber völlig losgelöst von der Zukunft. Neulich im MDR Fernsehen war ich schon entsetzt,zu hören,dass wir fürs Lutherjubiläum über 100 Millionen in die Hand gemnommen haben.Nun noch das Bahnhofstunnelgrab und der Zukunft des Landes ,Universitäten usw.jeden möglichen Euro vorenthalten. Wir sollten solchen Mandatsträgern,wie Möllring und Konsorten auch mit dem Stift,bei der nächsten Wahl,Ihre Zukunft streichenEs gibt eben noch andere PLagen als wie Ebola.

von sigfrid2 am 24.10.2014, 06:14 Uhr

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