Die Gemeinde Möser beabsichtigt, der Hochwasserpartnerschaft Elbe beizutreten. Der Beschluss wird derzeit in den Räten und Gremien debattiert.

Möser/Lostau/Hohenwarthe l Noch sind die Ereignisse um das verheerende Hochwasser vom Sommer vergangenen Jahres frisch. Diese Tage haben gezeigt, dass eine Gemeinschaft Gleichgesinnter ungeahnte Leistungen vollbringen und großartige Hilfe leisten kann. Deshalb will die Gemeinde Möser nun der sogenannten Hochwasserpartnerschaft Elbe beitreten.

Dieses Gremium ist ein Zusammenschluss von Elbanrainern, die sich vor allem dem Hochwasserschutz verschieben haben, wurde auf der jüngsten Sitzung des Bauausschusses erläutert. Mitglied ist seit dem Jahre 2009 schon die Landeshauptstadt Magdeburg. Der Interessensgemeinschaft sind seinerzeit aus unserer Region auch die Verwaltungsgemeinschaft Elbe-Stremmer-Fiener und die Stadt Dessau-Roßlau beigetreten.

Im Bauausschuss herrschte schnell Einigkeit darüber, dass eine Mitgliedschaft der Gemeinde Möser sinnvoll ist. Diese kommunale Arbeitsgemeinschaft stellt sich die Aufgabe, für ihre hochwassergefährdeten Mitglieder einen besseren Hochwasserschutz zu erzielen und die Gefahren für die Einwohner zu minimieren und hohe Sachschäden zu vermeiden. Die Mitglieder werden auch darauf achten, dass an der Elbe keine Maßnahmen durchgesetzt werden, die die Gefahr von Hochwässern erhöht.

Mit dem Hochwasserschutz eng verbunden ist auch der Naturschutz entlang der Elbe.

Die mehr als 20 Mitglieder verteilen sich auf den gesamten Verlauf der Elbe in Deutschland. Damit ist ein geschlossenes Handeln möglich. Die Macht der Solidargemeinschaft soll auch dazu genutzt werden, gegenüber Ämtern und Behörden bei Notwendigkeit schnellst Hochwaserschutzmaßnahmen zu verwirklichen.

Die Mitgliedschaft ist kostenfrei. Zur Verwirklichung von Projekten wird jedoch anteilig an der Bevölkerungszahl des Mitgliedes eine Umlage gezahlt.