Burg l Wer wird der Lokalmatador 2013? Das entscheidet sich bald. Bis zum morgigen Sonnabend haben Sie, liebe Leser, die Möglichkeit, Ihren persönlichen "Spitze"-Kandidaten zu wählen. Fest steht heute schon: Favoriten sind sie selbstverständlich alle. Wie beispielsweise der Biederitzer Wilhelm Knopf. Der ehemalige Feuerwehrchef hat nicht nur den Brandschutz in der Ehlegemeinde mit geprägt, sondern den Senioren auch viele gesellige Stunden ermöglicht - und zwar als Chauffeur. Zupacken und helfen, das war und ist für ihn eine Selbstverständlichkeit.

Das gilt auch für Christoph Kuntz. Während des Elbe-Hochwassers hat der Hauptmann der Bundeswehr die Deichverteidigung in Blumenthal organisiert. Stellvertretend für zig Helfer wurde der 39-Jährige nominiert, weil er sich weit über die Grenzen des Normalen ins Zeug legte, um eine Katastrophe zu verhindern.

Das Hochwasser hat auch Karl-Heinz Summa viele Stunden Schlaf geraubt. Der Niegripper Ortsbürgermeister war aber nicht nur während dieser Zeit im Dauereinsatz, auch sonst ist er ein Dorfchef mit Leib und Seele, außerdem noch in der Schiedsstelle, als Opferberater und Schöffe aktiv.

Die Hände in den Schoß legen, das ist ebenso für Dominik Pattè kein Thema. Wenn es um Kultur in Burg geht, fällt sein Name sofort. Er war es schließlich, der das Kabarett "CAT-stairs" ins Leben rief, das mit seinen Programmen mittlerweile weit über die Kreisgrenzen hinaus bekannt ist.

In puncto Kultur sorgte ebenfalls das Duo Jens-Uwe Jahns und Jens Hitzeroth für Furore. Die Schlappen-Wette und erste Schlappen-Gaudi waren im Oktober die Renner, worüber heute noch gesprochen wird. Eine Neuauflage 2014 ist garantiert.

Ein Großteil seines Berufslebens drehte sich auch bei Wolfgang Rauls um die Kultur. Auch deshalb hat der ehemalige Gommeraner Bürgermeister den Sachsen-Anhalt-Tag 2013 als Chefplaner auf die Beine gestellt - mit Erfolg. Über 200 000 Besucher wurden gezählt.

Manch einer lernte im Vorfeld des Festes oder danach auch die Ortschaft Nedlitz kennen. Dort ist Dr. Peter Weber Vorsitzender des Fördervereins der Kirche St. Nikolaus. Die Ausstellung zum Thema Tod und Begräbniskultur füllte auch überregionale Zeitungsspalten.

Die Bekanntschaft mit Wolfgang Auerbach haben schon viele gemacht. Er konnte seinen Alkoholismus überwinden und hilft heute in der "Suchtkurve" anderen, eine Leben ohne Alkohol zu schaffen.