Ein Unbekannter gibt sich als Polizist aus, steht plötzlich im Wohnzimmer und lässt sich das Geldversteck zeigen. Eine üble Masche von Betrügern, auf die man in Parchau jetzt nicht mehr hereinfällt. Der ehemalige Polizist Achim Weyland hat die Bewohner aufgeklärt.

Parchau l Achim Weyland hat seinen ehemaligen Dienstausweis dabei. Die 25 Gäste im Parchauer Gemeindezentrum reichen den grünen Polizeiausweis mit Stempel durch die Reihen. Der Natur- und Heimatverein hat zum Vortrag eingeladen. Zu Gast: Der ehemalige Polizeihauptkommissar Achim Weyland und sein Schäferhund "Sir Henry". Am lebendigen Beispiel erklärt Weyland, woran sich Hundehalter zu halten haben. "Gegenseitige Rücksichtnahme steht an erster Stelle, der Hund sollte angeleint und der Kot entsorgt werden."

Zurück zum Dienstausweis. "Zur Zeit sind wieder Kriminelle unterwegs, die sich als Polizisten ausgeben", warnt Weyland die Zuhörer. Er erzählt von einem Fall, bei dem ein Krimineller behauptet er sei Polizist, in der Nachbarschaft wurde eingebrochen und er müsse jetzt kontrollieren, ob in der jeweiligen Wohnung auch eingebrochen wurde. Dann lässt er sich Geldverstecke und Wertgegenstände zeigen - die beste Voraussetzung für einen Diebstahl. "So ein Vorgehen der Polizei wäre äußerst ungewöhnlich", betont auch Polizeisprecher Thomas Kriebitzsch. Lassen Sie den Polizisten sich ausweisen, fordert Weyland die Zuhörer auf (siehe Infokasten).

Und ein weiterer Hinweis: "Zur Zeit lassen sich wieder Betrüger Geldscheine auf der Straße wechseln. Bitte aufpassen, die sind nicht echt", erklärt der ehemalige Polizist.

Der nächste Vortrag findet am 25. März im Parchauer Gemeindezentrum statt.

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