Burg l Autofahrer müssen ab Montag in der Burger Innenstadt wieder vermehrt auf die Verkehrsführung achten. Grund: Eine Zerbster Firma wird aufgrund der günstigen Witterung mit dem zweiten Bauabschnitt zur Sanierung der Magdeburger Straße beginnen, teilte Melanie Schwarz vom Ordnungsamt der Stadtverwaltung mit. Wichtig dabei: Die Magdeburger Straße kann dann nicht mehr - wie bisher möglich - komplett befahren werden. So wird der Abschnitt von der Kreuzung Kaiterling/Brüderstraße etwa 200 Meter in Richtung Kreisverkehr (Westen) bis Magdeburger Straße 40 voll gesperrt. Der Rolandplatz selbst kann angefahren beziehungsweise umrundet werden.

Die Umleitung erfolgt wieder über die Oberstraße und Mittelstraße; die Nicolaistraße, die ebenfalls ausgebaut wird, ist zunächst für Anwohner und Rettungsfahrzeuge frei. Der Kaiterling ist als Einbahnstraße passierbar, um beispielsweise zum Kreisverkehr zu gelangen. Eine Einschränkung: Lkw über 3,5 Tonnen dürfen diese Straße nicht nutzen, außer Versorgungsfahrzeuge.

Heute werden die entsprechenden Halteverbotsschilder aufgestellt, ab Montagmorgen gilt dann die Umleitung, kündigte Melanie Schwarz an.

Mit dem Ausbau der insgesamt 500 Meter langen Magdeburger Straße ist Mitte August vergangenen Jahres begonnen worden. Dabei wird nicht nur die Fahrbahn mit Untergrund erneuert, zugleich werden Regen-, Trink- und Schmutzwasserleitungen mit den Hausanschlüssen sowie neue Fernwärmeleitungen in die Erde verlegt. Dabei handelt es sich um ein Projekt zwischen Stadt, den Stadtwerken und dem Wasserverband. Nach Beratungen im Bauausschuss des Stadtrates und Abwägung mehrerer Varianten wird der Abschnitt eine aufgehellte Bitumendecke erhalten, die sich typisch in das Bild der Altstadt einfügen soll. Die Straßenbreite, die sich derzeit im Wechsel verengt und aufweitet, soll künftig 6,50 Meter breit sein - mit einer 35 Zentimeter breiten Gosse aus Betonsteinpflaster. Vorgesehen sind auchBordsteinabsenkungen an den Übergängen, die Gehwege sind grundsätzlich mit so genannten Laufbändern ausgestattet.

Die rund 80 Meter lange Nicolaistraße muss auch mit neuen Leitungen versehen werden. Die 5,84 Meter breite Fahrbahn wird mit Großpflaster aus Altmaterial in ungebundener Bauweise hergestellt.