Die Burg Loburg und insbesondere der Burgturm warten schon lange auf Sanierungsarbeiten. Mit einem erteilten Bewilligungsbescheid aus dem "Dorferneuerungsprogramm" könnten nun erste Maßnahmen erfolgen. Doch es muss schnell gehen.

Loburg l Das Thema beschäftigte die Mitglieder des Ortschaftsrates von Loburg. Ortsbürgermeister Bernd Wünschmann berichtete über den nun vorliegenden Bewilligungsbescheid.

Es gibt das Ziel, die Loburger Burg als eine Begegnungsstätte für alle Vereine nutzbar zu machen. Schon jetzt nutzen der Burg-Förderverein und der Verein "Loburger Weg" das historische Gemäuer am Ortseingang Richtung Möckern.

Herausragend auf dem Areal ist der Turm. Möglicherweise auch, was die geplanten Maßnahmen betrifft: Die Kosten alleine für die Burgturmsanierung belaufen sich auf nicht ganz 92 000 Euro, so der Loburger Ortsbürgermeister. Zu den hier anstehenden Maßnahmen zählt das Verfugen der Feldsteine.

Der Zuwendungsbescheid sei über 58 000 Euro ausgestellt worden. Als Bewilligungszeitraum wird der 18. Dezember 2013 bis 30. Juni 2014 angegeben, danach verfällt die Förderung.

Benötigt werde ein Eigenanteil in Höhe von etwa 34 000 Euro. Schon seit einiger Zeit befassen sich die Entscheidungsträger mit der Idee, den Turm zu sanieren. Erstmals war im August 2013 über das Vorhaben geredet worden. Seit gut zwei Jahren stehen konkrete Zahlen im Raum.

Von Beginn an waren auch die Vereine in Loburg aufgefordert, sich für ihre Burg einzusetzen. Stadtbürgermeister Frank von Holly mahnte dazu, jetzt progressiv an die Sache heranzugehen, mit dem Tenor "Wir wollen unsere Burg erhalten." Der Turm müsse den Bürgern und Vereinen wichtig sein: "Der Burgturm ist so ein wesentliches Symbol für Loburg, dafür müssen sich all stark machen wollen."

Anwesende Bürger bei der Ortschaftsratssitzung erinnern sich, dass die letzte Sanierung an der Loburger Burg in die 30er-Jahre zurückdatiert.