Der Förderverein der Freiwilligen Ortsfeuerwehr Möckern hat sich ein neues Ziel auf die Fahne geschrieben. Neben dem bestehenden Feuerwehrgerätehaus soll eine zusätzliche Halle entstehen. Eine feste Zusage der Stadt steht noch aus.

Möckern l Die Idee geisterte wohl schon etwas länger in den Köpfen der Fördervereinsmitglieder herum. Bei der vergangenen Jahreshauptversammlung wurde sie dann erstmals öffentlich vorgestellt: "Es geht um eine neue Katastrophenschutzhalle, die rechts neben dem bestehenden Gebäude angebaut werden könnte", erklärt Detlef Friedrich, zweiter Vorsitzender des Vereines. "Die Planungen laufen, der Bürgermeister der Stadt Möckern, Frank von Holly, ist informiert."

Frank von Holly erklärte, man werde das Thema in den Möckeraner Ortschaftsrat zur Abstimmung geben. Im Falle einer Zustimmung sei wichtig, dass eine Grenze zwischen der Pflichtaufgabe der Stadt als Träger der Feuerwehr und den freiwilligen Leistungen des Vereines erkennbar bleibe.

In der angedachten Halle könnten nach Vereinsvorstellungen etwa technische Geräte untergestellt werden, für die bislang der Platz fehlt, wird argumentiert. "Da könnte dann zum Beispiel auch mal ein Notstromaggregat seinen Platz finden, sagt Detlef Friedrich.

Wichtig ist den Fördervereinsmitgliedern bei der Vorstellung ihrer Planungen, dass der Stadt Möckern durch den Bau keine Kosten entstehen: "Alles soll über Sponsoren und Eigenleistungen des Fördervereins und der Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Möckern abgedeckt werden", so Friedrich.

Förderung und Attraktivität

Der Förderverein hält seit seiner Gru¨ndung schon einige Überraschungen fu¨r die Möckeraner Kameraden bereit. Mal waren es spezielle Schutzjacken, dann ein Gasmessgerät und zuletzt moderne Helme. In dem örtlichen Feuer- wehrförderverein engagieren sich Privatpersonen und Vertreter von Unternehmen und Institutionen aus der Region.

Vereinszweck ist es, die Kameraden bei deren ehrenamtlicher Arbeit zu unterstu¨tzen, den Nachwuchs zu fördern und Sponsorengelder fu¨r Anschaffungen einzuwerben. Dabei gehe es aber nicht darum, Aufgaben der Stadt als Träger der Feuerwehr zu u¨bernehmen. Mit der Unterstu¨tzung werde versucht, die Feuerwehr auch fu¨r den Nachwuchs stets attraktiv zu erhalten.