Am 30. April und 1. Mai feiern die Ladeburger das 875-jährige Bestehen ihres Ortes. Dafür hat ein Organisationskomitee ein umfangreiches Programm zusammengestellt. Dieses präsentierten dessen Mitglieder am Freitagabend den Einwohnern.

Ladeburg l An zwei Tagen soll in Ladeburg das 875-jährige Bestehen des Ortes gefeiert werden. Für den Termin haben die Mitglieder des Arbeitskreises, der dafür Anfang September gegründet worden war, den 30. April und 1. Mai ausgesucht. Ortsbürgermeister Manfred Marwitz sagte: "Jeder weiß, dass in Ladeburg am 1. Mai immer etwas los ist. Deswegen haben wir das Fest auch gleich dahingelegt." Mit bis zu 1500 Gäste rechne er, sagte er am Freitagabend in der Gaststätte Zur Alten Scheune den rund 50 anwesenden Ladeburgern.

Dort präsentierte der Arbeitskreis das Programm zum Fest. "Wir orientieren uns am Ablauf der 850-Jahr-Feier", erklärte Verena Fischer vom Arbeitskreis.

Damals besuchten etliche tausend Menschen den Ort, das Fest ist bei vielen Einwohner noch sehr gut im Gedächtnis. Ganz so groß werde es nicht werden, allerdings werde die Dorfstraße auch dieses Mal gesperrt.

"Die Sperrung beginnt schon am Montag, 28. April, um 8 Uhr", erklärte Verena Fischer. Anwohner können mit ihren Autos noch ein-und ausfahren. Es werden Sammelplätze für die Mülltonnen eingerichtet. In der Dorfstraße soll eine Festmeile entstehen, knapp 30 Händler haben ihr Kommen dafür schon zugesagt. Darunter befinden sich viele Anbieter von Handwerkswaren und Schmuck. So wird es einen Korbmacher, Holzschnitzer, Spinnfrauen und einen Glasbläser geben.

Das Fest beginnt am 30. April um 18.30 Uhr mit einem Fackelumzug. Thema des Umzuges ist "Walpurgisnacht - Tanz der Hexen und Teufel".

Er startet an der Gaststätte Zur Alten Scheune, führt einmal durch den Ort und endet am Gerätehaus der Feuerwehr. Dort wird der Gaukler "Narratau" ein rund halbstündiges Programm für die Kinder geben. Manfred Marwitz wird anschließend das Fest eröffnen. In der Gaststätte beginnt dann die Tanzveranstaltung. Gegen 22 Uhr wird es ein "kaltes Feuerwerk", also eine Lichtshow, und anschließend ein richtiges Feuerwerk geben.

Um 10 Uhr beginnt das Fest am nächsten Tag. In der Kirche gibt es einen Gottesdienst, der Frühschoppen wird gleichzeitig im Festzelt eröffnet. Während des Tages gibt es zahlreiche Angebote. Beim Kegeln, Torwand-Schießen, Bierglas-Schieben und Würfeln gibt es Preise zu gewinnen. Es gibt eine Märchenbühne, ein Bastelzelt, eine Streichelzoo, eine Kindereisenbahn und eine Hüpfburg. "Wir verzichten auf einen Festumzug und stecken das Geld lieber in das Programm."

Der Fokus liegt bei uns auf den Kindern", sagte Manfred Marwitz. Am Abend des 1. Mai endet das Fest mit einem Tanz im Festzelt.

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