Blutspenden sind eine freiwillige Angelegenheit. Beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) in Burg kamen am Montag 62 Freiwillige, um ihr Blut für den guten Zweck zu geben.

Burg l Unter den ersten Blutspendern beim DRK In der alten Kaserne am Montag war Hartmut Wegmann aus Burg. Für ihn war es der 75. Blutspendetermin, weitere sollen folgen. "So lange es geht und so lange ich darf, komme ich wieder", sagt er. So geht es auch Regina Lange. "Ich habe selbst auch schon einmal Blutkonserven gebraucht und hatte lange Angst vor der Blutspende. Dann hab ich mich doch überwunden und kann das nur jedem ans Herz legen", sagt sie, während sie auf der Liege ihr Blut in den Beutel pumpt.

Freiwillige kümmern sich auch um Verpflegung

Mit Erika Ebert und Edith Kagemann sind noch mehr Freiwillige zum Spendetermin gekommen. Allerdings nicht zum Blutspenden, sie sind für die Verpflegung der Spender nach dem "Aderlass" zuständig. Rund eine Stunde vor dem Beginn der Spendetermine fangen sie dann, den Tisch zu decken, Kaffee zu kochen, Brötchen zu schmieren.

Liebevoll richten sie dann das kleine Büffet an, von dem sich die Blutspender im Anschluss an ihre Spende bedienen können und sollen. Zwei Pakete Kaffee und 100 bis 150 Brötchen später ist für die beiden Damen dann auch Feierabend. "Wir sind über unseren Sportverein hier gelandet und freuen uns einfach, wenn wir hier `unseren` Blutspendern etwas Gutes tun können", sagt Erika Ebert.

Wie lange die beiden Damen diese Aufgabe noch übernehmen, wissen sie nicht genau. "Aber eins steht fest: Wir hören zusammen auf, und machen dann Platz für Jüngere", erklärt Edith Kagemann.