Benjamin Schneider war 18 Monate lang in der Gerwischer Begegnungsstätte die linke Hand von Chefin Birgit Schulze. Kürzlich wurde er herzlich verabschiedet.

Gerwisch l Der junge Mann nimmt fast beschämt einen großen Präsentkorb in Empfang, mit dem die Leiterin der Begegnungsstätte dem Bennos, wie er hier nur genannt wird, den traurigen Abschied etwas versüßen möchte.

"Der Bennos", sagt sie, "der passte genau hier hin. Die Kinder und Jugendlichen mochten ihn, und er war fleißig."

"Mit den Jungs habe ich auf dem Bolzplatz gespielt", bestätigt der 24-Jährige, der durch Mundpropaganda zu seinem Job im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes kam. Er habe immer mitgemacht, was die Kinder wollten. Und er hat im Club seine farblichen Spuren hinterlassen. Bennos ist Maler und Lackierer. Vielleicht, sagt er, geht es für ihn in Richtung Jugend- und Sozialarbeit beruflich weiter.

An der Kaffeetafel hat auch seine Nachfolgerin Marion Fröhlich Platz genommen. Sie will dem Clubleben neue Akzente hinzufügen. Es solle mehr gewerkelt, gemalt, gestickt, genäht oder gekocht werden, kann sie sich vorstellen. Vielleicht lassen sich in der Begegnungsstätte auch Kindergeburtstage feiern.