Eine Ampel wird es in Wahlitz nicht geben. Die Mitglieder des Ortschaftsrates ließen sich am Dienstag davon überzeugen, dass diese mehr Nachteile bringe, als dass sie zur Sicherheit beitrage. Ein Fußgängerüberweg soll dies nun tun.

Wahlitz l Am Dienstag stellte Gommerns Bürgermeister Jens Hünerbein das Ergebnis der Verkehrszählung in Wahlitz vor. "Letztendlich sind es zu wenig Menschen, welche die Straße überqueren", sagte Hünerbein. Darüber hinaus haben die Mitglieder des Ortschaftsrates sich auch gegen eine Ampel entschieden, weil diese für stärkeren Verkehrslärm sorgen werde. Dieser resultiere vor allem durch wieder anfahrende Lkw, die dann besonders laut sind. "Zudem sind gewisse Mindestabstände nicht gegeben", fügte Bürgermeister Jens Hünerbein an. Die Verkehrszählung war von der Straßenmeisterei beauftragt worden. Sie gilt als eine Entscheidungsgrundlage für den Baulastträger Landesstraßenbaubetrieb (LSBB) der an der Bundesstraße 184 für Verkehrsanlagen zuständig ist.

Die Zahlen unterschreiten nach Aussage Hünerbeins auch den Schwellenwert für einen Fußgängerüberweg. "Die Zahlen wollen wir aber noch einmal überprüfen lassen", kündigte Hünerbein an. Es könnte sein, dass von der Stelle, an der die Verkehrszähler standen, nicht alle Passanten gezählt werden konnten, da sie nicht gesehen worden waren, sagte er. Der Wunsch der Ortschaftsräte sei es, "in etwa auf Höhe der Bushaltestelle einen Übergang zu schaffen", sagte Ortsbürgermeister Reinhard Dame.

In Wahlitz war es Anfang des Jahres zu einem tödlichen Unfall gekommen.

Seitdem fordern die Ortschaftsräte ein sichere Überquerungsmöglichkeit der Bundesstraße in ihrem Ort.