Die Senioren von Hohenwarthe wünschen sich eine Verbesserung der örtlichen Versorgung. Außerdem würden sie sich freuen, wenn altersgerechter Wohnraum geschaffen werden würde.

Hohenwarthe l Schon in einer Versammlung der Senioren vor einigen Monaten, als Ortsbürgermeister Peter Bergmann über die Entwicklung der Ortschaft berichtete, hatte es besorgte und kritische Worte gegeben. Der örtliche Konsum hatte vor einigen Jahren dicht gemacht. Nun sind viele Ältere auf Hilfe angewiesen, der ambulante Handel sei auch nicht so das Wahre. Während in Lostau und offenbar nun auch in Möser Wohnraum für ältere Menschen entsteht, tritt Hohenwarthe erfolglos auf der Stelle.

Harte Kritik gab es auch zur dunklen Straßenbeleuchtung.

Inge Böttcher, die Vorsitzende der Ortsgruppe Hohenwarthe der Volkssolidarität, berichtete auf der Ortschaftsratssitzung, dass nach der turbulenten Versammlung einige aus der Volkssolidarität ausgetreten seien. Inzwischen hätten sich die Wogen aber wieder geglättet. Derzeit habe die Gruppe 77 Mitglieder. Doch es müssten sich nun Nachfolger für den Vorstand finden. Auch sie werde sich Ende des Jahres aus dem Gremium ganz zurückziehen.

Doch die Probleme in Hohenwarthe bleiben. Dringlich sei die Einkaufsmöglichkeit. Ratsmitglied Frank Winter regte an, eine Erhebung zu machen, wer ganz konkret und beständig weitere Möglichkeiten eines ambulanten Händlers nutzen würde. Möglich wäre es zudem, die nachbarschaftliche Hilfe zu entwickeln. "Es gibt so viele Hohenwarther, die täglich mit dem Auto unterwegs sind, da muss es doch möglich sein, wenn man mal eine Kiste Wasser mitbringt", sagte Winter. Wer solche Hilfe leisten möchte oder wer weitere ambulante Versorgung nutzen würde, sollte sich beim Ortsbürgermeister melden.