Niegripp ist ein Ort im Aufwind. Das wurde am Sonnabend bei einem Bürgerfrühstück wieder deutlich. Ortsbürgermeister Karl-Heinz Summa zog nicht nur Resümee über die erfolgreichen Leistungen 2010, sondern blickte auch voraus. DSL, ein Zebrastreifen auf der Hauptstraße, eine neue Schulfassade sowie neue Straßenbeläge sollen kommen.

Niegripp. Bis Ende September soll das DSL-Netz in dem Elbdorf bei Burg ausgebaut sein. Das erklärte Ortsbürgermeister Karl-Heinz Summa am Sonnabend den rund 20 Einwohnern von Niegripp, die zum Bürgerfrühstück gekommen waren. "Damit wären wir ans Netz der Welt angeschlossen", meinte er. Etwa 100 Anträge würden dafür vorliegen.

Zugleich wird an eigener Homepage für Niegripp gearbeitet. Der erste Entwurf wurde bereits vorgestellt. Auf der Internetseite soll sich das Dorf in all seinen Facetten präsentieren.

Geplant ist auch ein Zebrastreifen auf der Hauptstraße in Höhe der Kaufhalle. Dieser sei für einen sicheren Schulweg der Kinder im Ort wichtig. Ein Antrag sei bei der Stadt bereits gestellt worden, erklärte der Ortschef.

Um Energie zu sparen, soll die Grundschule eine neue Fassade erhalten. Bereits 2010 wurde das Gebäude teilsaniert und die angrenze Turnhalle "zu einem wahren Schmuckkästchen" umgebaut.

Die Lindenstraße soll eine neue Tragschicht aus Teer bekommen, zudem werde hier und in der Straße Zum Deich in etwa acht bis zehn Wochen die Verlegung von Abwasserleitungen fortgesetzt.

Stolz blickte Summa auf das Jahr 2010 zurück. Viel wurde in der Burger Gemeinde geschafft. Der Friedhof wurde neu gestaltet und bekam an der Urnenstätte einen beschrifteten Findling, der schiefe Kirchturm ist saniert, der Festplatz am Westufer erhielt eine Stromversorgung, zudem können sich Sportler dort auf einem Beachvolleyballfeld austoben. Gemeinsam mit Gästen feierten die Niegripper ein Dorffest. "Auch wurde damit begonnen, den Naturlehrpfad zu reaktivieren", so Summe. "Dieses Jahr werden die arbeiten fortgesetzt." Die Jugendlichen erhielten eine Skateranlage und die Schule ein Grünes Klassenzimmer, zählte der Ortschef weiter auf.