Burg l Insbesondere der Innenstadtbereich könnte morgen am späten Nachmittag zu einem Nadelöhr werden. Vor dem Anstoß um 18 Uhr und der Öffnung der Stadiontore um 16 Uhr sowie im Nachgang der Partie sind Verkehrsbehinderungen quasi vorprogrammiert.

"Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten passiert so gut wie jeder Besucher, der ins Parkstadion möchte, den Bereich Zerbster Straße. Dort appellieren wir an Verkehrsteilnehmer, mit Vorsicht und Bedacht vorzugehen. Und vielleicht mit ein bisschen Geduld. Man sollte auf seinem Weg fünf Minuten länger einplanen", informiert Polizeisprecher Thomas Kriebitzsch.

Gleichsam soll es aber bei der An- und Abreise der Gästefans nicht zu großräumigen Sperrungen von Straßen und Kreuzungen kommen. Überwiegend bestreitet der Anhang des Drittligisten den Weg nach Burg in privaten Pkw oder Reisebussen. Aber: "HFC-Fans, die mit der Bahn anreisen, werden von der Polizei zum Stadion begleitet. Dabei kann es temporär zu Sperrungen kommen. Wir sprechen dabei aber von Zeiträumen zwischen zwei bis fünf Minuten", so Kriebitzsch.

BBC-Anhänger sollen Fußmarsch nicht scheuen

Während die Gästefans direkt zu den Parkplätzen und einem separaten Stadioneingang in der Pulverstraße geführt werden, ergibt sich für BBC-Anhänger und neutrale Zuschauer jedoch auch aus der Anzahl begrenzter Parkmöglichkeiten ein Problem. "Wir haben bereits im Sommer, beim Spiel gegen den 1. FC Magdeburg, keine Parkempfehlungen ausgesprochen und verzichten auch dieses Mal darauf", stellt Torsten Schulz, Sachgebietsleiter für allgemeine Ordnungsangelegenheiten bei der Stadt Burg, klar.

Soweit vorhanden, sollten Autofahrer die öffentlichen Parkplätze im Stadtgebiet nutzen, jedoch auch einen kurzen Fußmarsch nicht scheuen. "Von Besuchern aus Burg oder dem näheren Umland war zu hören, dass diese auch ein Umweg von 500 Metern in Kauf nehmen. Das ist löblich." Schulz, zugleich Vorstandsmitglied im Bereich Wirtschaft beim BBC, hofft zudem darauf, dass sich die Verkehrslage ob des Abendtermins und des anstehenden Feiertags beruhigt haben wird.

Wer kann, sollte ohnehin auf umweltfreundliche Alternativen setzen. Polizeisprecher Kriebitzsch meint dazu: "Wir würden es begrüßen, wenn möglichst viele Besucher per Fahrrad oder zu Fuß den Weg ins Stadion finden. Schließlich erwarten wir auch bestes Fußballwetter." Und eine mögliche Pokalsensation der Burger Landesliga-Kicker verfolgt sich dann auch umso entspannter.