Ihleburg l Die Gedenkstätte in Ihleburg für die Gefallenen und Opfer der Weltkriege hat ein zweites Denkmal erhalten. Vor dem seit Jahrzehnten bestehenden Denkmal für die Toten des Ersten Weltkrieges steht jetzt ein Gedenkstein mit 33 Namen der Ihleburger, die im Zweiten Weltkrieg ihr junges Leben lassen mussten. Anlass des Aufbaus auf Initiative des Ortschaftsrates war die in diesem Jahr zu begehende Wiederkehr des Kriegsbeginns vor 75 Jahren.

Die Einweihung erlebten am 8. Mai viele Ihleburger. Unter ihnen eine Reihe von Familienangehörigen der auf der Granittafel verzeichneten Gefallenen. Der über achtzigjährige Johannes Schmidt sprach unter anderem Worte des Gedenkens und der Mahnung, "dass solch ein verheerender Krieg nie wieder stattfinden darf".

Der Senior war 1949 aus der Kriegsgefangenschaft in sein Heimatdorf heimgekehrt, aber nicht seine zwei Brüder Friedrich und Günter. Sie waren gefallen. Einer von beiden war der Zwillingsbruder von Johannes Schmidt.