Seit 1997 ist das Gommeraner Gymnasium eine Europaschule. Gestern bekam sie ihren Status bestätigt.

Gommern l Am Europatag, der gestern im Gymnasium Gommern stattfand, bekam die Schule ein neues Schild mit der Aufschrift "Europaschule". Seit 1997 hat das Gymnasium in Gommern diesen Status. "Er wurde uns nun erneut vom Kultusministerium bestätigt", erklärte Astrid Buchmüller, Lehrerin für Deutsch und Französisch und Europa-Koordinatorin der Schule. "Dafür müssen wir natürlich Bedingungen erfüllen", erklärte sie. Dazu gehöre zum einen der Schüleraustausch. "Wir haben Schulpartnerschaften mit Schulen in Ungarn und Polen. Wir treffen uns jedes Jahr, immer in einem anderen Land. In diesem Jahr werden wir uns bei uns treffen", erzählte sie.

Zudem müsse die Schule bilinguale Sequenzen haben, fügte sie an. "Bei uns können Geografie, Geschichte und Wirtschaft in Englisch belegt werden", berichtete sie.

Auch im Unterricht werde das Thema Europa verstärkt thematisiert. "Und natürlich wird mit der Plakette signalisiert, dass wir uns dem Thema insgesamt verpflichtet fühlen." Dazu gehöre eben auch solche Projekttage wie der Europatag, bei dem alle Klassen sich mit dem Thema Europa beschäftigt haben.

Während die Schüler der fünften Klassen europäische Tänze tanzten, erfuhren sie beim Zeichnen, dass Europa der Name von Zeus Geliebter ist und die Griechen nach ihr den ganzen Kontinent benannten. Die sechsten und siebten Klassen erkundenten die Geografie Europas und beschäftigen sich mit Europa im Internet.

Die Schüler der achten und neunten Klassen durchliefen wie die elfte Klasse ein Europa-Rallye, die im Schwierigkeitsgrad angepasst wurde. "Die Jungen und Mädchen der zehnten Klasse spielen ein Planspiel zum Thema Europa", fasste sie zusammen. Der Europatag wurde eigens in diese Woche gelegt, erklärte sie. "Schließlich ist am Sonntag Europawahl."

 

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