Auch in diesem Jahr fanden auf dem Gänseberg in Grabow und am Zimmermannsteich auf dem Truppenübungsplatz Altengrabow wieder Open Air-Gottesdienste zu Himmelfahrt statt.

Grabow/Dörnitz/Altengrabow l "Am Mittwoch haben wir noch gebangt. Aber heute schaut sogar die Sonne raus", zeigte sich Superintendentin Ute Mertens erleichert darüber, dass der Gottesdienst zu Himmelfahrt im Freien auf dem Gänseberg in Grabow durchgeführt werden konnte. Rund 80 Besucher waren zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Auto gekommen.

Als besonderen Gast konnte Otto Guericke alias Pfarrer Peter Gümbel aus Burg begrüßt werden. Otto Guericke klärte auf, dass das "von" ihm erst viel später zuteil geworden ist. Außerdem habe er noch nie in einem Gottesdienst gesprochen. Natürlich blieb es nicht aus, dass die Gottesdienstbesucher von Otto Guericke zum Mitmachen bei kleinen Experimenten animiert wurden. Dabei kam der Spaß nicht zu kurz und die Besucher gestalteten das Gottesdienst-Programm kurzzeitig aktiv mit.

Für die musikalische Umrahmung sorgte wieder der Posaunenchor aus Parchau. Das Personal der Gaststätte "Zum weißen Roß" servierte zur anschließenden Stärkung Erbsensuppe mit Bockwurst aus der Gulaschkanone, Gegrilltes sowie Kaffee und Kuchen.

Kollekte für Diakonisches Werk im Landkreis

Fast 200 Besucher konnten zum Ökumenischen Gottesdienst auf dem Truppenübungsplatz Altengrabow begrüßt werden. Dazu hatten wieder wie schon in den Vorjahren auch die Anrainer-Kirchengemeinden eingeladen. Das diesjährige Motto lautete "Der offene Himmel."

Ein offener Himmel, nämlich kein Regen, präsentierte sich den Besuchern, die sich aber bei nur einstelligen Plusgraden warm angezogen hatten. Zum Aufwärmen gab es heißen Kaffee.

"Die Idee vom offenen Himmel ist eine schöne Idee", befand Superintendentin Ute Mertens in ihrer Predigt, "denn ein offener Himmel steht im Mittelpunkt". Um das Anliegen besser zu veranschaulichen, trug sie eine Geschichte vor. Darin ging es um verlorengegangene Himmelsschlüssel. Bei einem offenen Himmel benötige man diese gar nicht.

Für Mädchen und Jungen im Alter bis zu zwölf Jahren lief parallel zum Ökumenischen Gottesdienst ein Kindergottesdienst.

Für die musikalische Umrahmung sorgten Thorsten Fabrizi, Kantor des Kirchspiels Loburg/Leitzkau, und die "Laurentius-Bläser". Für das leibliche Wohl zeichnete Familie Marx aus Wüstenjerichow verantwortlich.

Das Dankeschön von Superintendentin Ute Mertens galt allen, die zum Gelingen des Open-Air-Gottedienstes beigetragen hatten, insbesondere Hauptmann Olaf Langkawel und seinem Team. Auch im nächsten Jahr soll der Open-Air-Gottesdienst zu Himmelfahrt wieder am Zimmermannsteich auf dem Truppenübungsplatz Altengrabow stattfinden.

Die Kollekte des Wallfahrtsgottesdienstes kommt der Arbeit des Diakonischen Werkes im Jerichower Land zugute. Es hat Häuser in der Grünstraße in Burg und in der Poststraße in Genthin. Seit einiger Zeit ist es mit einer mobilen Tafel unterwegs.

   

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