In Leitzkau setzten Kameraden der Feuerwehr einen 70 Kubikmeter fassenden Löschwasserbehälter in die Erde. Dieser soll zur Grundsicherung beitragen.

Leitzkau l Zwei Lkw-Tanks mit je 30 000 Litern waren nötig, um den teils unterirdisch liegenden Wasserbehälter zu füllen. Notwendig wurde das Löschwasserreservoir wegen des Löschwasserkonzeptes, dass vor rund drei Jahren erstellt wurde. Darin steht, dass die Dichte der Wasserentnahmestellen nicht überall ausreiche, um die Grundsicherung zu gewährleisten. Während vielerorts seitdem tiefe Brunnen gebohrt werden, die auch für Löschvorgänge genug Wasser nachliefern, oder wie in Gommern der Kulk-See mit einer Löschwasserentnahmestelle ausgerüstet wird, ist es wegen der Höhenlage in Leitzkau nötig, eine künstliche Reserve zu schaffen. An der Plankenbreite ruhen nun 60 Tonnen Löschwasser, die im Notfall bis zu einer Stunde reichen. Aus dem Tiefbrunnen der Agrargenossenschaft Hobeck und vom Löschbrunnen des Schlosses wurden jeweils 30 Kubikmeter Wasser abgezapft. "Den Löschbrunnen müssen wir eh jährlich kontrollieren, das haben wir damit gleich erledigt", sagte Michael Wernicke von der Leitzkauer Truppe.

Der Behälter wurde eigens angepasst, erläuterte Gommerns Bürgermeister Jens Hünerbein. "Richtige Behälter gibt es nicht dafür, deswegen werden andere Behälter umgebaut, mit Stutzen versehen und gegen Verwitterung gestrichen, damit sie unseren Zwecken dienen", sagte er. Rund 20 000 Euro habe das Projekt gekostet, 45 000 Euro seien für das Löschwasserkonzept 2014 in den Haushalt eingestellt.