Gommern l Am Ende spritzten die Teammitglieder der Kulkhaie Sekt über die Konkurrenz von Team Maxim. Der Zweite applaudierte dem Ersten - und das obwohl die Kulkhaie den Sieg beim Bootsrennen auf dem Gommeraner Kulk scheinbar abonniert haben. Seit 2008 siegen sie regelmäßig in der Kategorie Offene Klasse und leisteten sich lediglich 2011 einen Ausrutscher - und nun auch 2014. Beide Male belegten sie den zweiten Platz.

"Das ist natürlich eine nicht zu verachtetende Bilanz", erkannte auch Schirmherr und Gommerns Bürgermeister Jens Hünerbein an. Er war insgesamt mit der Veranstaltung zufrieden. "Wir hatten natürlich mit dem Wetter zu kämpfen. Aber wenn trotz des anhaltenden Nieselregens mehr als 20 Mannschaften an den Start gehen, zeigt das doch, dass die Veranstaltung vielen Leute sehr viel Freude macht", sagte er.

Der Landesfanfarenzug hatte früh um 10 Uhr die Regatta eröffnet und mehrere Male einen musikalischen Beitrag eingeschoben. Auch die Effkes Anders Jasskapel war am Kulkstrand vertreten und spielte zur Freude der Gommeraner, die zahlreich am Kulk vertreteten waren und ihre Teams anfeuerten.

"Ich fand es klasse, dass die Effkes Anders Jasskapel sich dazu durchringen konnte und auch in einem Boot mitgefahren ist. Das gab dem Rennen einen internationalen Touch", merkte der Bürgermeister an.

"Es lief alles friedlich ab, und ich danke allen, die dazu beigetragen haben", sagte er. "Das sind die Mitarbeiter des Bauhofes, die das Reinigen des Areals übernommen haben, die vielen Sponsoren, die Mitglieder der Jugendwehr und der Abteilung Kanu des SV Eintracht für das Organisieren des Turniers und der Wasserwacht. Gut, dass wir sie nicht gebraucht haben", fügte er an. "Natürlich auch Dank an alle Zuschauer für die gute Stimmung." Er freue sich schon auf die 15. Auflage im kommenden Jahr bei "hoffentlich besserem Wetter."

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