Peter Ewert ist der neue Präsident des Rotary Clubs Burg-Genthin. Er übernimmt das Amt aus den Händen von Rainer Aumann. Sein Ziel für die Zukunft ist vor allem die Unterstützung von lokalen Projekten.

Burg l Als am Montagabend Rainer Aumann mit der Glocke das rotarische Treffen einläutet, war es für ihn das letzte, das er als Präsident eröffnen durfte. Turnusgemäß wechselt die Glocke. Der neue Präsident Peter Ewert ist seit 14 Jahren Rotarier und Inhaber einer Firma in Genthin.

Seine Präsidentschaft steht unter dem neuen Jahresmotto von Rotary: "Light up Rotary" (Lasst Rotary leuchten). "Sicher etwas pathetisch, aber für unsere rotarische Welt doch zutreffend", sagt Ewert. Das aktuelle Motto wird vom ebenfalls jährlich wechselndem Weltpräsidenten verkündet und stellt die Leitlinie seiner Arbeit dar. "Die Übersetzung ins Deutsche ist oft etwas gewöhnungsbedürftig, aber diesmal für uns zutreffend", erklärt er. Der Genthiner will die Präsenz des Rotary Clubs weiter vorantreiben. "Wir sind immer auf der Suche nach Projekten, die wir begleiten können. Im neuen Jahr sollen das vor allem auch lokale Vorhaben sein", betont der neue Rotary-Präsident. Dabei solle es vor allem um Nachhaltigkeit gehen, einen thematischen Schwerpunkt gebe es nicht. Daneben werden vor allem der Schüleraustausch und das Schulprojekt in Tansania im Fokus stehen. Ewert freut sich auf ein spannendes Jahr. "Das Amt ist für mich eine Ehre", betont der Genthiner.

Aumann gibt sein Amt mit einem guten Gewissen ab. Das Potenzial der 35 Mitglieder des Clubs sei gut genutzt worden. Im Jerichower Land wurden Musikschule und Jugendeinrichtungen unterstützt, Schüler individuell gefördert oder auch selbsthergestelltes Holzkinderspielzeug an Kindergärten verteilt. Zudem wurden bei internen Veranstaltungen zahlreiche Spenden gesammelt. International wurden in den afrikanischen Ländern Ghana, Gambia und Tansania Schulen und Wasserprojekte gefördert. "Das Netzwerken hat funktioniert. Es war ein gemeinsames Jahr, in dem sich alle aktiv mit eingebracht haben", sagt Aumann und fügt an: "Ich denke, wir haben die Welt um ein winzig kleines Stück besser gemacht."