Mit 32 Mannschaften, die sich an den sportlichen Wettbewerben beteiligten, verzeichnete das Niegripper Sport- und Dorffest einen Teilnehmerrekord. Über 300 Gäste bereicherten das Fest, das in dieser Form vor vier Jahren letztmalig stattgefunden hatte. Eine Wiederholung ist nicht ausgeschlossen.

Niegripp l Noch drei kräftige Paddelschläge, dann ist das Team im Ziel. Mit einem Sprung ans Ufer und dem anschließenden Glockenklingeln ist das Rennen beendet - Bestzeit. Das Schlauchbootrennen auf dem Niegripper See war nur einer von vielen sportlichen Wettkämpfen beim Sport- und Dorffest. Zu sechst in einem Boot musste ein aufgestellter Slalomparcous überwunden werden, um dann schnellstmöglich auf gerader Strecke wieder an das Ufer zu gelangen. Mit 32 Mannschaften, die sich in diesem Jahr an den verschiedensten sportlichen Wettlämpfen beteiligten, konnte ein Teilnehmerrekord verzeichnet werden. "Wir haben das jährliche Sportfest einfach aufgewertet. In dieser Form hat es letztmalig 2010 stattgefunden. Es wurde also mal wieder Zeit", sagte Ortsbürgermeister Karl-Heinz Summa.

Über 300 Gäste nutzten das wunderschöne Wetter, um beim Beachvolleyball um jeden Punkt zu kämpfen, sich beim Angelzielwerfen zu probieren oder bei der Tombola das große Los zu ziehen. Mit dem Fanfarenzug wurde das Fest am Vormittag musikalisch eröffnet. Im Festzelt sorgten die Kinder der Kita "Deichblick" und eine Modenschau am Nachmittag für Unterhaltung. Am Abend sorgten dann der Niegripper Karnevalsclub, der Ortsbürgermeister als Holzmichel und das Höhenfeuerwerk "See in Flammen" für ausgelassene Stimmung und wunderschöne Bilder. "Für unseren Ort ist das einfach eine attraktive Sache. Das Fest vom Sportplatz an das Westufer des Sees zu holen, hat sich bewährt", fasste der Ortsbürgermeister zusammen.

Vor zwei bis drei Monaten haben die Vorbereitungen für die Festlichkeiten begonnen. Summa: "Wir haben das gemeinsam mit dem Sportverein ins Leben gerufen, dennoch gestalten sich die Vorbereitungen für so eine Veranstaltung nicht immer ganz einfach." Gelohnt hat sich aber die Mühe. Bereits in den Vormittagsstunden waren um die 250 Gäste am Festplatz, am Abend erhöhte sich die Anzahl auf über 300. Auch kleinere Regenschauer am Nachmittag konnten der ausgelassenen Stimmung keinen Abbruch tun. "Im Zelt habe ich Plätze für 320 Mann. Wenn die gefüllt sind, bin ich zufrieden", sagte der Ortsbürgermeister noch am Nachmittag mit einem Lächeln im Gesicht. Den Höhepunkt und Abschluss der Veranstaltung bildete dann ein Höhenfeuerwerk auf dem Niegripper See mit musikalischer Umrahmung, von einem Pyrotechniker aus Halle inszeniert. Das Feuerwerk ließ den dunklen See in bunten Farben erstrahlen.

Ob es eine Wiederholung geben werde, wollte der Ortsbürgermeister am Nachmittag noch von der Resonanz abhängig machen. Da diese doch sehr zufriedenstellend war, steht einer Neuauflage dieses Dorffestes im nächsten Jahr eigentlich nichts im Wege.

   

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