Gommern (ssi) l Der Sonderpreis der Städtischen Werke Magdeburg (SWM) im SchmaZ-Projekt der Volksstimme ging gestern Vormittag nach Gommern. Anna-Lena Stempnewski von der 8a der Europaschule Gymnasium Gommern hatte die Juroren mit ihrem Beitrag überzeugt. Sie gewann für ihre Klasse 250 Euro.

Diese überreichte ihr Cornelia Kolberg von den Städtischen Werken Magdeburg gestern in Beisein von Vertretern der Partner des Projekts. Seit vielen Jahren unterstütze die SWM nicht nur das Projekt sondern vergeben eben auch den Sonderpreis, erklärte die Stadtwerke-Mitarbeiterin. Oft werde der Sonderpreis an solche Beiträge vergeben, die sich mit einem Thema befassen, welches die SWM vorgeschlagen habe. Dabei gehe es nicht nur um Strom, Gas, Wasser und Wärmetechnik sondern auch um das gesellschaftliche Engagement der Stadtwerke. Und dieses finde sich auch in dem Beitrag "Einmalige Chance - 5 Schüler besuchen die Otto Baskets vor ihrem Spiel / Gespräch mit Lars Meyer" von Anna-Lena Stempnewski wieder.

"Die SWM sind ein großer Sponsor von Sportvereinen in Magdeburg aber auch von kulturellen Veranstaltungen", sagte sie. In diesem Fall hatte der Sponsor vorgeschlagen, SchmaZ-Teilnehmern einen Besuch beim Training der "Otto Baskets" aus Magdeburg zu ermöglichen. "Das Interview finden wir klasse. Die Idee war gut und die Auswahl der Fragen war überzeugend. Darum haben wir entschieden, dass der Geldpreis von 250 Euro eurer Klasse zur freien Verfügung gestellt wird", sagte sie. "Ich interessiere mich für Sport und da es nichts über Fußball gab, hab ich mich für Basketball entschieden", sagte die Gewinnerin. "Letztendlich sind mein Vater und ich nach dem Interview noch einmal zum Spiel gefahren und haben uns das angesehen." Journalistin werden wolle die 14-Jährige eigentlich nicht, auch wenn sie vom Preis sehr überrascht sei. "Ich hab mich zwar angestrengt, aber ich halte mich sonst nicht für eine gute Schreiberin" sagte sie.

Am SchmaZ-Projekt haben sich mit 4332 Schülern aus 227 Klassen an 95 Schulen so viele wie noch nie beteiligt. Das freute gestern auch Bernd Heynemann von der AOK. Dieser kommentierte: " Wir sind von Anfang an Begleiter des SchmaZ-Projekts, seit 2007 auch beim SchmaZ-Junior-Projekt dabei. Die Zahlen geben allen Beteiligten Recht, weiter zu machen. Wir freuen uns, im nächsten Jahr wieder dabei zu sein."

Bilder