Der neue Burger Stadtrat wurde am Donnerstagabend für die neue, fünfjährige Wahlperiode verpflichtet. Das neue Gremium setzt sich aus fünf Fraktionen zusammen.

Burg l Der neue Stadtrat besteht aus 36 Mitgliedern, darunter sechs, die zum ersten Mal über die Geschicke der Kreisstadt und der Ortschaften mitentscheiden können. Und waren es in der zurückliegenden Wahlperiode vier Fraktionen, die die kommunalpolitische Arbeit bestimmten, sind es diesmal fünf, konkret CDU/FDP/Burger Freie Wähler (17 Mitglieder), SPD (8), Linke (6), Freie Wählergemeinschaft Endert JL-Burg (3) und die Fraktion Dr. Wolffgang/Erben (2).

Diese Tatsachen ermöglichten auch bei künftigen Entscheidungen ein breiteres Meinungsbild, sagte Bürgermeister Jörg Rehbaum (SPD) nach den Wahlgängen und der Verpflichtung der Stadtratsmitglieder. "Ich freue mich auf die Zusammenarbeit. Neue Ideen sind eine Bereicherung für uns."

Er freute sich zugleich, dass die sechs Burger Ortschaften im neuen Stadtrat stark präsent sind. 28 Prozent der Stadtratsmitglieder vertreten die Ortschaften, "die unsere Stadt umrahmen". Es sei in diesem Zusammenhang wichtig, dass die Mitglieder aus den Dörfern die Interessen der Orte vertreten; genauso wichtig sei es aber auch, bei allen künftigen Beschlüssen "nicht den Kontext der Gesamtstadt aus den Augen zu verlieren", betonte der Bürgermeister, der für eine sachorientierte Arbeit warb, um das Wir-Gefühl zu stärken.

Die eigentliche Arbeit des Stadtrates beginnt Ende August in den Fachausschüssen nach der üblichen Sommerpause.

Zunächst wird es darum gehen, den Haushalt für 2014 auf den Weg zu bringen.