Der Straßenbau geht ab Montag in Burg in eine weitere Runde. Dann beginnt der zweite Abschnitt der Magdeburger Straße zwischen Kaiterling bis zum Kreisverkehr - auch unter Vollsperrung.

Burg l Der Straßenbau hat Burg weiter fest im Griff. Das Positive dabei: Alle Arbeiten - auch die in der Magdeburger Straße - laufen nach Plan. Die Explosion und der Abriss zweier Häuser führten nur zu geringfügigen Verzögerungen, die im Laufe des Gesamtvorhabens wieder aufgeholt werden, sagt Sigrun Hohmann vom Bau-Fachbereich der Stadtverwaltung.

Der erste, etwa 200 Meter lange Abschnitt von der Magdeburger Straße/Ecke Jacobistraße bis zur Kreuzung Scharfe Ecke ist größtenteils geschafft. In den Nebenbereichen der Fahrbahn wird jedoch noch Hand angelegt. So müssen beispielsweise die Gehwege aus Mosaikpflaster noch hergestellt werden. In den kommenden Tagen wird bis zu den Hausnummern 15/16 der aufgehellte Bitumen aufgetragen.

Sichtbare Änderungen sind bereits am Rolandplatz erkennbar. Die Stellflächen am Kopfende beziehungsweise im westlichen Bereich entfielen und sollen auf dem Platz teilweise neu angeordnet werden. Dafür werden auf dem Platz Bänke aufgestellt und im Herbst vier kleinkronige Silberlinden gesetzt, betont Sigrun Hohmann.

Ab Montag konzentrieren sich die Bauarbeiten auf den zweiten Bereich, der nun etwa 300 Meter umfasst und sich vom Kaiterling bis zum Kreisverkehr erstreckt. "Da dies nur bei einer Vollsperrung möglich ist, muss die Magdeburger Straße ab dem Kreisverkehr gesperrt werden. Somit entfällt die bisher vorhandene Umleitungsstrecke über die Oberstraße. Die Einbahnstraßenregelung im Kaiterling wird aufgehoben, so dass die Ausfahrt vom Kaiterling in Richtung Brüderstraße/Rolandplatz möglich ist", ergänzt der Pressesprecher der Stadtverwaltung, Bernhard Ruth.

Der Ausbau der Magdeburger Straße soll dann im November abgeschlossen sein. Neben dem neuen Straßenkörper (6,50 Meter breit) werden bis dahin bei dem Gemeinschaftsprojekt zwischen Stadt, Wasserverband und Stadtwerke insgesamt jeweils 520 Meter Schmutz- und Trinkwasserleitungen, 550 Meter Regenwasserleitungen mit Hausanschlüssen und knapp 1000 Meter Niederspannungsnetzleitung verlegt. Die Freiflächen zwischen Mauerstraße und Nicolaistraße werden begrünt und erhalten Sitzgelegenheiten.

Die Kosten belaufen sich auf 1,5 Millionen Euro. Grundlage dafür ist das Förderprogramm Stadtumbau Ost.

Beendet wird der Straßenbau übrigens am 25. Juli in der 80 Meter langen Nicolaistraße. Dieser kleine Bereich wurde grundhaft ausgebaut und mit typischem Altstadtpflaster versehen, nachdem der Wasserverband schon Monate vorher neue Leitungen verlegt hatte. Die neuen Straßenlampen werden im August in den Gehwegen installiert.