Burg l Mitternachtsshopping ist eine Veranstaltung der Burger Innenstadthändler, und sie fand am Freitagabend bereits zum 5. Mal statt. Die Resonanz war prima.

Wenn so etwas funktioniert, ist es ein Selbstläufer. Die Leute erzählen davon, und so kommt es, dass das altehrwürdige Burg plötzlich ein südländisches Flair versprüht. Da sind vor den Geschäften in der Schartauer Straße Bars oder Stände, an denen die Besucher eine angesichts hochsommerlicher Temperaturen heiß ersehnte Abkühlung erstehen können. Musik erklingt nicht nur, weil mit dem Pareyer Schalmeienorchester nicht alltägliche Töne eingekauft wurden, sondern auch vor verschiedenen Geschäften waren angenehme Klänge zu hören. Toll, dass ein Reisebüro die Bauchtanzgruppe "Harissa" des TSV Burg engagiert hatte, die einen passenden Farbtupfer in der Schartauer Straße darstellte und die zahlreichen Passanten zum Verweilen bei einem Früchtetee einlud. Auch der Gaukler Robert Friedrich zeigte auf vielfältige Weise, dass es in Burgs Straßen nicht bieder und ernst zugehen muss.

Geshoppt wurde bis Mitternacht, versteht sich, denn die Sonderpreise, die viele Händler boten, waren unwiderstehlich. So war nicht nur allerlei Trubel auf der Straße, sondern auch in den Geschäften, ganz gleich ob beim Buchhandel, dem Drogeriefachmarkt oder bei den Textilwarenläden. Selbst Blumenhändler Dr. Udo Vogt war zufrieden.

Als noch weniger angenehm wurde von Akteuren und Gästen empfunden, dass mit einsetzender Dunkelheit die Straßenbeleuchtung nicht eingeschaltet wurde. So musste man eine Zeit lang im Dunkeln tappen. Das aber lässt sich ja ändern.

 

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