Dalchau l Zu einem Dachstuhlbrand ist es am Dienstagvormittag in der Dalchauer Hauptstraße gekommen. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Möckern und Loburg hatten das Feuer nach etwa 20 Minuten im Griff, berichtete der Möckeraner Stadtwehrleiter Torsten Quandt, der den Einsatz leitete: "Bei Eintreffen quoll der Rauch aus dem gesamten Dach des Einfamilienhauses. Die Eigentümer waren vor Ort und hatten den Brand per 112 an die Rettungsleitstelle gemeldet. Personen kamen nicht zu Schaden."

Am Einsatzort waren zunächst 15 Möckeraner und fünf Loburger Kameraden. Später alarmierte der Stadtwehrleiter als Unterstützung mit Atemschutzgeräteträger die Wehren aus Ladeburg, Wallwitz, Isterbies und Rosian. Die Drehleiter der Feuerwehr Möckern kam zum Einsatz. Auch der Kreisbrandmeister Walter Metscher und der Abschnittsleiter Bernd Gierke eilten zum Einsatzort.

"Das Erreichen des Dachbodens war sehr schwierig da es nur einen sehr engen Aufstieg gab", schilderte Quandt das Vorgehen der Wehren. Ein Trupp bekämpfte das Feuer unter Atemschutz von Innen, ein weiterer nahm mit Hilfe der Drehleiter die Biberschindeln des Daches auf. "Ohne das Aufnehmen des Daches wäre eine schnelle und gezielte Brandbekämpfung nicht möglich gewesen. Ziel war, den Wasserschaden so gering wie möglich zu halten", so Torsten Quandt weiter. Ein Unterflurhydrant diente zur Einspeisung in den Tankfahrzeugen für Löschwasser.

"Durch das schnelle Eingreifen der Kräfte konnte ein Durchzünden des Daches unterbunden werden. Minuten später wäre genau das wohl passiert und der Brandverlauf enorm schwieriger ausgefallen. Allen Kameraden ist für ihre Arbeit zu danken." Gestern Nachmittag war die Ursache noch nicht geklärt. Ein technischer Defekt ist nicht aus zu schließen. An der Brandquelle fanden die Kameraden einen Stromkasten.