Das Soziokulturelle Zentrum veranstaltet in den Ferien ein vielfältiges Programm. Beim Papierschöpfen machten sich die Kinder gut gelaunt die Hände schmutzig

Burg l Während die neunjährige Maria mit ihren Fingern den Papierbrei knetet, zeigt Christin Voigt Vanessa und Mia, wie man das aufgeweichte Papier mit Hilfe eines Schöpfsiebes abtropfen lässt.

In dieser Woche ging das Ferienprogramm des Soziokulturellen Zentrums (SKZ) in die erste Runde. Am Montag wurden Gipsabdrücke hergestellt, am Dienstag gab es ein kleines Volleyball-Turnier und am Mittwoch einen Ausflug in den Elbauenpark. Gestern konnten sich Kinder und Jugendliche am Papierschöpfen versuchen.

Die Leiterin des TEA-Treffs, Christin Voigt, zeigt, wie`s geht: Zunächst wird altes Zeitungspapier in einer Mischung aus Wasser und Tapetenkleister aufgeweicht. Diese Masse wird mit einem Rührgerät verkleinert und danach auf einem Schöpfsieb verteilt. Nun kann die hergestellte Seite aus dem Sieb gelöst und zum Trocknen in die Sonne gelegt werden.

Nach Herzenslust konnten die Kinder ihre Werke dann mit Blumen, Glitzer und Servietten verzieren. Was am Ende daraus wird, wissen Maria, Mia und Vanessa noch nicht. Vielleicht ein Fotobuch oder ein Bild für die Zimmerwand.

An dem Ferienangebot beteiligt sind der Kinderhort, der Kinder- und Jugendtreff U27 sowie das Frauen- und Mädchenkommunikationszentrum TEA-Treff. Gestern kamen elf Mädchen und Jungs, um eigenes Papier herzustellen. "Am Mittwoch im Elbauenpark waren wir zur richtigen Zeit am richtigen Ort", erzählt Jana Dames, Erzieherin im Kinderhort. Dort gab es Hüpfburgen und Trampoline. Besonders beeindruckt waren die Kinder von den sogenannten Wasserlaufbällen. In diesen mannsgroßen Luftbällen konnten sie trocknen Fußes über die Wasseroberfläche spazieren.