Blumen, die unentwegt in die Höhe schießen, oder Erdäpfel, die komischer nicht sein können - das und noch viel mehr macht die Aktion Rekordverdächtig der Volksstimme aus. Zwei Beispiele zeigen, was in Wohnung oder Garten gedeihen kann.

Burg l Wasser, Liebe und gutes Zureden. Dann wächst so manche Pflanze, sagt Peter Schwindack aus Burg. Im etwa 300 Quadratmeter großen Ziergarten in der Nachtweidenstraße ist eine von sechs Palmlilien etwas aus der Reihe geschlagen - was die Größe betrifft. Stolze 2,93 Meter wurden vor wenigen Tagen gemessen. Und das bei einer überragenden cremeweißen Blütenpracht, die in jedem Jahr etwa vom 10. bis 20. Juli zu bewundern ist.

Seit Schwindacks das Grundstück 1999 erworben haben, waren die Lilien quasi ein Anhängsel. "Wir haben sie stehengelassen, weil sie auch eine Augenweide sind", sagt der Familienvater. Besondere Pflege gibt es nicht. "Ganz normal, wie das jeder im Garten macht." Pluspunkte sind bestimmt der gute Boden am Fläminghang, der auch die Feuchtigkeit hält und die Tatsache, dass Schwindacks ihren Pflanzen viel Freiraum zum Gedeihen lassen. Manche Kräuter und Blumen sprießen ganz von allein auf dem Grundstück, ohne dass sie jemals ausgesät wurden. "Das gehört für uns dazu."

Staunen konnte auch Gerhard Röblitz. Der Burger, der Unterm Hagen wohnt, zeigt einen prächtigen Kaktus, den ihn 2009 beim Besuch der Heimatstube in Wörmlitz eine Frau überließ - damals natürlich noch einiges kleiner. "Inzwischen habe ich etliche `Kinder` gezogen. Es gab auch schon öfter Blüten. Die volle Blüte hält nur 36 Stunden. Aber noch nie hatten wir acht Blüten auf einen Schlag. Im Gleichklang steuerte auch noch eine Tochterpflanze zwei Blüten dazu", teilte Gerhard Röblitz mit. Der Vogel ist übrigens ist ein Produkt der Volkskunst aus Südafrika, der dort beim Straßenhandel erworben wurde.

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