15 neue Schüler wurden am Sonnabend in der Niegripper Grundschule begrüßt. Die Erstklässler kommen aus Niegripp, Schartau, Burg und Hohenwarthe.

Niegripp l Auch wenn die Niegripper Schule die kleinste unter den vier staatlichen Grundschulen in der Stadt Burg ist - Einschulungen sind in Niegripp eine große Sache: Die Turnhalle war am Sonnabend bis auf den letzten Platz gefüllt, als Schulleiterin Annett Hentschel um 10 Uhr die Feierstunde eröffnete. Bevor die Hauptpersonen, 15 Mädchen und Jungen, an der Reihe waren, richtete die Schulleiterin ihre Worte zunächst an die Eltern: Warum ein gelungener Schulstart so wichtig ist, dass jedes Kind anders ist und beim Lernen seine Zeit braucht, dass das Lernumfeld eine große Rolle spielt, dass sich die Schule die Eltern als Partner wünscht, auch im Elternrat und im Förderverein ... Die Erstklässler begrüßte Annett Hentschel dann nicht mit einer weiteren Rede, sondern mit dem Anfang einer Geschichte, in der ein verzauberter Radiergummi eine Rolle spielt. Im Anschluss konnten die Kinder beim Abzählen von Radiergummis und Äpfeln beweisen, dass sie in der Vorschule schon einiges gelernt haben. Dann waren die Zweitklässler mit ihrem lustigen Programm an der Reihe, das sie für die Begrüßung der Einschüler einstudiert hatten. Die Neuen erfuhren aus erster Hand unter anderem, dass die großen Pausen das Beste am Schultag sind und man sein Handy besser zu Hause lassen sollte...

Schließlich absolvierten die Erstklässler ihre erste Schulstunde mit Klassenlehrerin Ricarda Karstädt und Ines Philipp als pädagogischer Mitarbeiterin. Die Eltern waren derweil vom Förderverein zu einem Sektempfang auf dem Schulhof eingeladen. Schon nach gut einer viertel Stunde hatten die Kinder ihre erste Stunde geschafft und konnten sich ganz den prall gefüllten Zuckertüten widmen.