Magdeburgerforth l Familie Biber hat sich am Dorfteich und dessen Umgebung in Magdeburgerforth niedergelassen. Die Folge: Die Tiere stauen das Wasser an verschiedenen Stellen und verwandeln den Bereich in eine Seenlandschaft. Das bringt einige Probleme mit sich.

Um abzusprechen, wie man weiter damit umgeht, hatte Ortsbürgermeister Frank Opitz Thomas Bich von der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Jerichower Land und Peter Oesterreich vom Biosphärenreservat Mittlere Elbe sowie interessierte Bürger zu einem Vor-Ort-Termin eingeladen. Einig waren sich alle, dass der Biber durchaus am Dorfteich weiter Wohnrecht genießen darf.

Die beiden Experten empfahlen als Sofortmaßnahme, den Damm vor der Brücke zirka 20 Zentimeter runterzubauen und zu verrohren. "Bei allen Maßnahmen", so Thomas Bich, "dürfen die unteren Eingänge der Biber-Burg nicht beeinträchtigt werden".

Der zweite Damm, den die Biber auf der Solgleite der Gloine gebaut haben, soll komplett zurückgebaut werden. Ziel des Rückbaus ist es, dass dort weiter Wasser durchfließen kann. Dazu ist die Solgleite aber erst einmal instand zusetzen. Hier ist der Unterhaltungsverband Fläming-Fiener gefragt. Eine Möglichkeit wäre, die Solgleite zu erhöhen. Beide Dämme wurden zunächst geschlitzt. Auch die angrenzenden Wiesen am Damm hinter der Brücke sind ständig feucht. Rund um den Damm selbst steht das Wasser rund einen halben Meter über Normal.

Ein weiterer Vor-Ort-Termin zur Solgleite mit dem Unterhaltungsverband Fläming-Fiener und dem Landkreis findet in Kürze statt.