Der Spiel-, Spaß- und Blödelverein Ziepel hat am Sonnabend mit einer beeindruckenden Show mit dem Gerücht aufgeräumt, sich aufgelöst zu haben. Dass es im vergangenen Jahr keine Oldie-Party gegeben habe, sei lediglich als eine kreative Schaffenspause zu verstehen gewesen ...!

Ziepel l Die Fans konnten sie noch, die dreistufige Rakete: Angefeuert von Moderator Andy Kunz erschallte im großen Festzelt am Ziepeler Sportplatz das Trommeln, das Trampeln, der Jubel - und das mehrfach am Abend. Auch das typische "Hey, hey Baby ..., I want to know ..." wurde oftmals abgefragt und schallend beantwortet.

Gut 200 Gäste hatten sich in dem Zelt eingefunden - eine Zahl, mit der sich die Veranstalter zufrieden erklärten, wenngleich es auch mal Zeiten gab, in denen man bis zu 850 Besucher hatte willkommen heißen können, damals noch in der Reiterhalle. Doch zurzeit backt man erst einmal wieder kleinere Brötchen, was die Größe betrifft. Auch die Mitgliederzahl des Blödelvereins ist derzeit rückläufig: Zwölf Mitglieder zählt man.

Zum 18. Mal hatten die Vereinsleute eingeladen. Das Konzept ist stets das gleiche: Die größten Hits der Vergangenheit werden wiederbelebt und aktuelle Hits mit ins Programm genommen. Dazu schlüpfen die Ziepler Spaßvögel, die sicher auch zum Karneval leichtes Spiel beim Publikum hätten, in bester Playbackmanier in die Rollen der berühmten Musiker. Am Sonnabend gaben sich im Festzelt etwa Nena und Kim Wilde die Ehre, ebenso Udo Lindenberg, Clueso und Helene Fischer.

Besonderes Lob und Applaus verdienten sich die Aktiven, die mit Livegesang, echtem Gitarrenspiel oder Tanzaufführungen zum Gelingen des Abends beitrugen. Bis spät in die Nacht vergnügten sich die Ziepeler und ihre Gäste aus den umliegenden Ortschaften.

   

Bilder