Burg l Unter dem Motto "Gemeinsamkeiten finden, Unterschiede feiern" startet heute die 7. Interkulturelle Woche - als Gemeinschaftsprojekt Freier Träger in Kooperation mit der Stadt Burg.

Die feierliche Eröffnungsveranstaltung beginnt um 19 Uhr im Burg-Theater, wo es internationale Musik, Tanz, Kabarett, Foto- und Filmpräsentationen geben wird. Neben Gedichten und Beiträgen von Studenten der Theologischen Hochschule Friedensau wird die ehemalige Schülerin des Burger Roland-Gymnasiums, Maja Illig, von ihrer Chinareise mit einer Bildpräsentation berichten.

Die Laienmusikgruppe "Trinitatis-Kontakt" aus Gommern trägt die eindrucksvollen Lieder der Gemeinschaft von Taizé vor. Auf dem E-Piano präsentiert die Kreismusikschule "Joachim a Burck" eine musikalische Weltreise. Auch die Mitglieder des Kabaretts "CAT-stairs" sind auf der Bühne des Kinos zu erleben, vielleicht sogar mit einem Auszug aus ihrem neuen Programm, welches am 8. November Premiere hat. Anschließend flimmert die Filmkomödie "Monsieur Claude" in französischer Originalversion mit Untertiteln über die Burger Leinwand.

Gemeinsam mit den Kirchengemeinden der Stadt, dem Caritasverband Magdeburg, dem DRK, dem Burgtheater, der Landesarbeitsgemeinschaft Jugend und Film, der Rolandmühle und vielen anderen wird in der Kreisstadt ein vielseitiges Programm in der deutschlandweiten Aktionswoche geboten.

Neben den Aktionstagen in den Schulen und Kindergärten wird auch Orgelmusik aus aller Welt zu hören sein. Das Boxprojekt "Stand up" wird in der Rolandmühle mit einem offenen Training präsentiert und ein Schachturnier der Völker findet im SKZ statt. Die zahlreichen Angebote finden ihren Abschluss mit einem bunten Bühnenprogramm zum "Fest der Begegnung" am 28. September mit Informationsständen und Köstlichkeiten aus der Küche der verschiedenen Nationen.

Das Diakonisches Werk im Jerichower Land ist Träger der Interkulturellen Woche. Gefördert wird dieses Projekt durch den Lokalen Aktionsplan (LAP) für Demokratie und Toleranz in der Stadt Burg und dem Jerichower Land sowie durch das Programm "Toleranz fördern-Kompetenz stärken" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

"Die Interkulturelle Woche war und ist ein Gemeinschaftsprojekt der sozialen Träger der Stadt", so Organisator Christoph Grothe. "Die Stadt Burg steht uns als starker Partner zur Seite und hat uns in den Vorbereitungen und der Organisation hilfreich unterstützt", so Grothe abschließend. "Dafür sind wir dankbar."