Burg/Genthin (fh) l So läuft eine spannende Einsatzübung ab: Kürzlich wurde der THW-Ortsverband Burg durch die Leitstelle alarmiert. Grund war ein Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen auf dem Übungsplatz der Bundeswehr in Burg. Gruppenführer Johannes Anger ließ umgehend die Einsatzbereitschaft der Bergungsgruppen herstellen. Kurze Zeit später verließ der Gerätekraftwagen der 1. Bergungsgruppe das Gelände des Technischen Hilfswerkes (THW). Für die Anfahrt wurde das Sondersignal verwendet, also blaues Blinklicht und Einsatzhorn. Dies war für die übrigen Verkehrsteilnehmer gewöhnungsbedürftig, da das THW in der hiesiger Region doch recht wenig Einsätze unter Verwendung von Sonderrechten hat.

Nachdem das THW-Einsatzfahrzeug an der Unfallstelle eingetroffen war, bot sich für die Helfer eine recht ungewöhnliche Unfallstelle. Das Unfall-Auto war nicht so einfach zu erreichen, weil es nach dem Unfall in einer größeren Grube gelandet war. Dies bedeutete eine erschwerte Rettung der Unfallopfer, da das Rettungsmaterial erst über den rutschigen Boden in die Grube gebracht werden musste. Die Unfallopfer wurden umgehend betreut und die Rettungsmaßnahmen liefen an.

Nachdem beide Opfer aus dem Unfallfahrzeug gerettet waren, wurden diese zur weiteren Behandlung dem Rettungsdienst übergeben.

Glücklicherweise handelte es sich um einen geplanten Unfall für eine Einsatzübung des THW. Dass es sich hierbei um eine Übung handelte, wurde dem verantwortlichen Gruppenführer erst nach Rettung der angeblich verletzten Personen offenbart.

Nach der Rettung der "Unfallopfer" wurde der praktische Einsatz des hydraulischen Rettungsgerätes am Unfall-Fahrzeug geübt. Im Anschluss an diese Einsatzübung fand beim THW eine gemeinsame Auswertung aller Beteiligten, unter der Leitung des Organisators dieser Einsatzübung, dem Zugtruppführer Christian Schulz, statt. Die vermeintlich Verletzten sind Mitglieder der Reservistenkameradschaft "Carl von Clausewitz". Beteiligt an der Einsatzübung waren auch zwei Mitglieder des Deutschen Roten Kreuzes.

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