817 Menschen hatten sich gestern auf dem Burger Rolandplatz eingefunden, um zum Abschluss der 2. Burger Schlappengaudi beim Polonäse-Weltrekordversuch mitzumachen. Dass der Rekord am Ende nicht geknackt werden konnte, tat der ausgelassenen Stimmung nicht den geringsten Abbruch.

Burg l Nach zwei kräftezehrenden Oktoberfest-Abendveranstaltungen am Freitag und Sonnabend sowie nach einem zünftigen Blasmusik-Frühschoppen mit den Original Fienerländer Musikanten am Sonntag war gestern Nachmittag der Polonäse-Weltrekordversuch Höhepunkt und Abschluss der 2. Burger Schlappengaudi.

Zur Erinnerung: Im Vorfeld des Oktoberfestes hatte Landrat Steffen Burchhardt (SPD) im Verbund mit den Schlappengaudi-Wirten Jens Hitzeroth und Jens-Uwe Jahns gegen die Burger Volksstimme gewettet, dass der alte Polonäse-Weltrekord (2622 Teilnehmer) in Burg fallen wird ...

Da Burchhardt die Gaudi-Wette nun verloren hat, muss er mit Kindern aus einer Kita im Landkreis so lange üben, bis sie das Schleifebinden perfekt beherrschen. Die Volksstimme wird natürlich dabei sein ...

Der Rekordversuch wurde von der Magdeburger Rechtsanwältin Marion Hannebohm überwacht. Als alle Teilnehmer nach gut einer halben Stunde und zur Musik von DJ Henne durch die Zählstelle getanzt waren, blieb das Zählgerät bei 817 stehen. Letzter in der langen Reihe, die der Holzmichel hinter sich her zog, war der zehnjährige Kevin Jahn, der sich wie ein Sieger feiern ließ. In der langen Schlage waren auch Burger Stadträte, gesehen wurden Heiko Jerkowski, Ralf Huchel, Kerstin Auerbach, Matthias Nielebock, Barbara Bester, Frank Endert und Otto Voigt.

"Ich bin stolz auf die Burger", sagte Bürgermeister Jörg Rehbaum, der alle drei Gaudi-Tage "wie ein Mann" durchgestanden hat, dann bei der Auswertung des Rekordversuchs im übervollen Festzelt mit Landrat Burchhardt und dem Holzmichl auf der Bühne tanzte.

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