Die Würdigung von ehrenamtlich tätigen Bürgern aus Möckerns Ortschaften ist inzwischen zu einem festen Bestandteil des Broilerfestes geworden. 15 Bürger wurden diesmal ausgezeichnet.

Möckern l Es ist Sache der Ortschaften, ehrenamtlich tätige Bürger für die Würdigung am 3. Oktober vorzuschlagen. Jedoch nicht alle Ortschaften machten davon in diesem Jahr Gebrauch. Auffällig in diesem Jahr: Es wurden viele Ortsfeuerwehrleute von den Ortschaftsräten für die Ehrung in der Stadthalle vorgeschlagen. Möckerns Stadtbürgermeister Frank von Holly hob zudem hervor, dass viele junge Menschen vorgeschlagen wurden. An dem Vorwurf, die jungen Menschen engagieren sich nicht mehr für ihre Orte, sei also nichts dran. Von Holly verlas die Begründungen, mit denen die Ehrenämtler nominiert wurden. Hier werden sie auszugsweise wiedergegeben:

Büden: Danny Berteau bringt sich bei vielen Gelegenheiten in das Dorfgeschehen ein. Er ist langjähriges Mitglied der Freiwilligen Ortsfeuerwehr.

Friedensau: David Mudrich hatte nach dem Rücktritt des Friedensauer Ortswehrleiters in vorbildlicher Weise die kommissarische Leitung der Ortsfeuerwehr übernommen und es kurzer Zeit geschafft, den Negativtrend der Mitgliederentwicklung ins Positive zu wenden. Die Feuerwehr ist nun wieder mit neun Atemgeräteträgern tageseinsatzbereit.

Grabow: Jörg Stiller ist nicht nur in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Heimatvereines Garant für das Vorankommen des Ortes, sondern auch als Mitglied des Ortschaftsrates setzt er sich unermüdlich für die Bürger und den Ort ein. Er steht dem Ort mit Sachverstand und Technik zur Seite und unterstützt die Ortsfeuerwehr.

Hobeck: Alexander Steinbach ist seit 1998 Mitglied der Freiwilligen Ortsfeuerwehr. Er unterstützt die Arbeit mit der Jugendfeuerwehr. Durch seine hohe Einsatzbereitschaft hat er wesentlichen Anteil daran, dass die Jugendfeuerwehr Hobeck bei Wettkämpfen stets einen der vorderen Plätze einnehmen konnte. Auch bei der Vorbereitung und Durchführung von Feierlichkeiten ist er zur Stelle.

Küsel: Matthias Krüger ist Jugendwart und sehr aktiv in der Freiwilligen Feuerwehr Küsel.

Lübars: Udo Schmolke ist seit vielen Jahren Ortswehrleiter in Lübars. Die Wehr hat unter seiner Leitung eine stabile Entwicklung genommen. Zu seinem Engagement gehören auch außerdienstliche Aufgaben wie Osterfeuer, Weihnachtsbaumverbrennen und der enge Kontakt zur Lübarser Kindertagesstätte. Auch der zurückliegende Hochwassereinsatz ist zu würdigen.

Möckern: Uwe Krotki engagiert sich seit Jahren ehrenamtlich in der Feuerwehr Möckern und bringt sich auch bei Veranstaltungen in Möckern, wie etwa dem Parkfest oder der Oldtimerparade ein.

Rietzel: Willi Pieper leistet in der Jugendfeuerwehr Rietzel eine vorbildliche Arbeit.

Stegelitz: Ulla Nickel ist seit vielen Jahren Übungsleiterin der Gymnastikfrauengruppe. Bei Arbeitseinsätzen sind sie und ihr Mann Roland Nickel stets dabei. Sie klagen nicht über Probleme, sondern beseitigen sie nach Möglichkeit selbst.

Stresow: Lothar Schulzki leistet über seine Gemeindearbeit hinaus Überdurchschnittliches für die Gemeinde Stresow.

Theeßen: Elke Milke engagiert sich seit vielen Jahren in der Gemeinde und hat viele ehrenamtliche Funktionen ausgeführt

Tryppehna: Kristin König war als stellvertretende Ortsbürgermeisterin der zurückliegenden Wahlperiode aktiv am Gemeindeleben tätig. Sie stellte sich auch dem neuen Ortschaftsrat als Vize-Ortschefin zur Verfügung. Sie ist Mitglied im Feuerwehrförderverein. Bei Veranstaltungen im Ort sind sie und ihre Familie immer aktiv mit dabei.

Wüstenjerichow: Detlef Hischke ist jahrelang Wehrleiter und Vorsitzender des Heimatvereines.

Zeddenick: Ronald Elfert bringt sich aktiv in das Dorfleben mit ein, hilft bei Vorbereitungen von Festen der Gemeinde, durch Sport und Spiel besonders für Kinder. Er ist auch aktives Mitglied der Ortsfeuerwehr.

Zeppernick: Gisela Krause wird gedankt für ihren besonderen Einsatz bei der Gestaltung des Dorflebens und bei der Volkssolidarität.

Allen in der Stadthalle geehrten Bürgern überreichte Stadtbürgermeister Frank von Holly neben Blumen auch einen Gutschein für den Gewerbeverein Loburg und Umgebung.

Eine Ehrenbürgerschaft gibt es in der Einheitsgemeinde Möckern nicht. Stattdessen kann die Stadt Goldene Ehrennadeln vergeben, fu¨r besonders herausragende Verdienste um die Stadt Möckern. Die Nadel trägt das Wappen der Stadt und ist fortlaufend numeriert. Sie kann bei unwu¨rdigem Verhalten des Trägers entzogen werden, sie ist nicht veräußerlich.

Eine weitere Form der Ehrung ist das Ehrenbuch: In das Ehrenbuch der Stadt Möckern du¨rfen sich Bu¨rger und Vereine eintragen, die sich in besonderem Maße um die Stadt und ihre Bu¨rger verdient gemacht haben. Die Eintragungen sollen im Rahmen einer wu¨rdigen Veranstaltung erfolgen.