Burg l Nach Jahren des Erfolgs war am Sonnabend Musikschulleiter Rainer Voß doch ein wenig ernüchtert: Nicht einmal ein Drittel der Besucherzahl des vergangenen Jahres wurde zum Tag der offenen Tür erreicht. Nur etwa 60 Musikinteressierte und ihre Sprösslinge nutzten die vielfältigen Möglichkeiten und Angebote. Interessant jedoch, welche Kurse gefragt sind: Gitarre, Saxophon und Flöte. Klavierunterricht mögen nur wenige, und Blechbläser wird es wohl in Zukunft nicht mehr geben. Und gerade die sind nun mal für eine Big Band unverzichtbar.

Neuigkeiten gibt es auch an der Musikschule: Noch zum Schuljahresabschluss bedauerte der scheidende Lehrer Axel Stanke, dass die Schule über kein Barion Saxophon verfügt. Das gibt es inzwischen, weil der Förderverein tief in die Tasche gegriffen hat und die 3300 Euro, die das Instrument kostet, auf den Tisch legte. Es wird den Förderverein angestrengt haben. Um so herzlicher sei der Dank!

Nach dem Tag der offenen Tür folgte traditionsgemäß das Konzert derer, die ein Zeugnis bekamen. Erfreulicherweise gab es darüber eine Reihe freiwilliger Musikanten, sonst wäre es fast zu einem reinen Klavierkonzert geworden, denn nahezu alle, die ein Zeugnis bekamen, sind Pianisten: Theresa Reichel, Lea Wichmann, Johann Ole Muff, Aurelia Jänisch, Theodor Baumeister, Emilia Bethge, Kira Eisbein, Sinhá Winkler, Clara Hintze und Niclas Dustin Jäger. Und die Sängerin Jasmin Rathmann bekam ein Zeugnis.

Im zweiten Teil des Konzerts agierten die Freiwilligen: Belice Krüger, Charlotte Conrad, Erik Förster, das Gitarrentrio "Griffig", das neue Saxophontrio "Funklapp", der Gospelchor Tonspur und der Kammerchor.

So wurde es dank der tollen Leistungen aller Mitwirkenden ein wunderschönes Schülerkonzert. Und Rainer Voß konnte sich trotz des ausgebliebenen Besucherstromes am Ende herzlich freuen.

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